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Chanson der Liebe
Les chansons d'amour
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Regie
Christophe Honoré
Drehbuch
Christophe Honoré
Produzent
Paulo Branco
Genre Musikfilm FSK 6 Filmlänge 92 min Land Frankreich, 2007 Kinostart 21.08.2008 DVD-Start 07.10.2011 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Ismaël und Julie sind ein Paar und auch schwer verliebt, doch als Alice als Dritte im Bunde in die Beziehung schneit, wird es komplizierter. Eigentlich war es vor allem Julie, die die Idee mit Alice hatte und so ist es auch sie, die als erstes damit auch wieder ein Problem zu haben scheint. Doch dann schreitet das Schicksal ein und die Menschen in dieser Geschichte sind gezwungen, sich neu zu orientieren und zu überlegen, in welche Richtung ihr Leben jetzt eigentlich gehen soll. Als Ismaël den jungen und anziehenden Erwann trifft, scheint sich Entscheidendes zu verändern...
Schauspieler
Louis Garrel, Ludivine Sagnier, Chiara Mastroianni, Clotilde Hesme, Grégoire Leprince-Ringuet, Brigitte Roüan, Alice Butaud, Jean-Marie Winling, Yannick Renier, Annabelle Hettmann, Esteban Carvajal-Alegria, Sylvain Tempier, Guillaume Clérice
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor Christophe Honoré paart seine tragisch-komische Liebesgeschichte und Hommage an die Stadt Paris mit einer unvorhersehbaren und auch kunstvoll gestalteten Geschichte mit typisch französischen Liedern, die stellenweise nur als wunderschön und unter die Haut gehend zu bezeichnen sind. Nur die Texte, die manchmal mit arg platten Worten übersetzt wurden, reißen den Zuschauer da wieder aus seiner melancholisch-träumerischen Stimmung, was es zu bedauern gilt. Die Schauspieler hingegen sind durchweg glaubhaft und spielen ihre Rollen zudem authentisch und eindrucksvoll. Louis Garrel als introvertierter Ismaël ist an dieser Stelle genauso zu nennen, wie Ludivine Sagnier als Julie und Grégoire Leprince-Ringuet als anziehender Erwann.
Aus "Chanson der Liebe" ist unterm Strich somit ein sehr berührender, wenn auch nicht immer ganz überzeugender Film geworden, der mit den richtig dosierten künstlerischen Elementen spielt und sie oft zur genau richtigen Zeit zum Einsatz bringt. Fans des französischen schwulen Films sind hier richtig.
Beim französischen César gab es den Award für die beste Musik und weitere drei Nominierungen: Bester Ton und für die beiden Schauspielhoffnungen Grégoire Leprince-Ringuet und Clotilde Hesme.