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Eine unbequeme Wahrheit
An Inconvenient Truth
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Regie
Davis Guggenheim
Drehbuch
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Produzenten
Laurie David, Lawrence Bender, Scott Z. Burns
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 12.10.2006 DVD-Start 29.03.2007 Verleih United International Pictures |
Story
Tropische Wirbelstürme, Überschwemmungen, weltweite Ausbreitung der Wüstenzonen. Die Auswirkungen der globalen Erwärmung sind mittlerweile überall zu spüren. Die Bilder des Hurrikans Katrina sind sicherlich noch vielen Menschen im Gedächtnis. Der amerikanische Politiker und ehemalige Präsidentschaftskandidat Al Gore ist seit nunmehr fast einem Jahrzehnt auf der Welt unterwegs, um auf das von der Öffentlichkeit gerne verdrängte Thema der globalen Erwärmung aufmerksam zumachen. Bereits seit den 70ger Jahren beschäftigt sich Gore mit dieser Thematik und es ist ihm ein persönliches Anliegen so viele Menschen wie möglich mit seiner Botschaft zu erreichen: Wir haben nur diese eine Erde. Setzt sie nicht aufgrund wirtschaftlicher Interessen aufs Spiel. Nur eine radikale Reduzierung des CO2-Ausstoßes kann noch verhindern, dass die Natur weiter aus dem Gleichgewicht gerät.
Schauspieler
Al Gore
Filmkritik von Melanie Frommholz
Die Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ ist eine Mischung aus dem laienverständlichen Diavortrag mit dem Al Gore seit vielen Jahren um die Welt reist und Eindrücken aus seinem Leben, die den Hintergrund seines persönlichen Engagements in Sachen „globale Erwärmung“ verdeutlichen. Eine gelungene Mischung, mit der der Zuschauer über die gesamte Länge des Films bei der Stange gehalten und gleichzeitig über dem aktuellen Wissenstand informiert wird. Keine Selbstverständlichkeit bei einem solchen, nicht unbedingt massenkompatiblen, Thema. Was Mr. Gore hier an Fakten und Bildern zusammengetragen hat, ist eine aufrüttelnde Bilanz, die verdeutlicht, dass die globalen Auswirkungen des Treibhauseffekts weitaus dramatischer und weitreichender sind, als sich das besonders der amerikanische Otto Normalverbraucher vorstellen kann. Genau diese Gruppe ist es, die Al Gore erreichen will, auf sie ist dieser Film zugeschnitten. Der ganze Vortrag ist sehr plakativ gestaltet und medientechnisch bis in die kleinste Geste ausgefeilt. Hierzulande wird man die Dokumentation daher eventuell als etwas zu undifferenziert empfinden. Besonders im Abspann wird deutlich, dass Amerika in Sachen Umweltschutz und der Vermeidung von Energieverschwendung noch einigen Nachholbedarf hat. „Kauft Energiesparlampen“, „Benutzt öffentliche Verkehrsmittel“. Sätze, die wir in Europa so hoffentlich schon verinnerlicht haben und nicht mehr als Nachwort für den Nachhauseweg benötigen.

