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Fickende Fische
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Regie
Almut Getto
Drehbuch
Almut Getto
Produzent
Herbert Schwering
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 105 min Land Deutschland Kinostart 15.08.2002 DVD-Start 15.01.2004 Verleih ottfilm |
Story
Jan ist noch jung an Jahren und doch muss er sich schon mit vielen, schwierigen Problemen auseinandersetzen. Jan hat AIDS! Durch eine verunreinigte Bluttransfusion hat wurde er HIV-positiv, was sein Leben natürlich erheblich verkompliziert. Mittels vieler Medikamente kämpft der Junge gegen die Immunschwächekrankheit an. Besonders seine besorgte Mutter umsorgt den Jugendlichen rund um die Uhr und packt ihn dazu noch fast in Watte. Als Jan jedoch eines Tages die lebensfrohe Nina trifft, ändert sich sein Leben von einem Tag auf den anderen. Er verliebt sich. Doch wie soll er seine Krankheit thematisieren? Kann die Liebe wirklich alles verändern?
Schauspieler
Sophie Rogall, Tino Mewes, Annette Uhlen, Hans-Martin Stier, Ferdinand Dux, Angelika Milster, Jürgen Tonkel, Thomas Feist, Uwe Rohde, Ellen ten Damme, Suzanne Vogdt, Adrian Zwicker, Veit Stübner
Filmkritik von Thomas Ays
Hinter diesem genialen, provozierenden und schlicht passenden Titel „Fickende Fische“ verbirgt sich ein toll gespieltes Teenager- und Gesellschaftsdrama, das mit großartigen Schauspielern besetzt wurde. Tino Mewes glaubt man als Jan jede Bewegung und jeden Satz, der seinen Mund verlässt. Der Schauspieler ist hier nur als Idealbesetzung zu bezeichnen. An seiner Seite glänzt Sophie Rogall als Nina durchweg. Beide zusammen ergeben ein stimmiges und sympathisches Leinwandpaar, das bestens funktioniert.
Regisseurin und Drehbuchautorin Almut Getto hat das Thema und die Dramatik dahinter herausragend bearbeitet und hinterlässt beim Zuschauer einen bleibenden Eindruck. Die Filmemacherin spart nicht mit lustigen und tragischen Szenen und liefert einen stimmigen Mix ab, der durchweg nur als gelungen bezeichnet werden kann. „Fickende Fische“ sollte man daher wahrhaft gesehen haben. Hier ist ein toller, deutscher Film entstanden.
Wissenswertes
Beim Deutschen Filmpreis wurde Almut Getto für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Sophie Rogall erhielt eine Nominierung als beste Schauspielerin. Das Max Ophüls Festival sah das ähnlich und verlieh und nominierte jeweils einen Preis für "Fickende Fische".
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