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Was nützt die Liebe in Gedanken
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Regie
Achim von Borries
Drehbuch
Achim von Borries, Hendrik Handloegten
Produzenten
Stefan Arndt, Christophe Mazodier, Manuela Stehr
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 89 min Land Deutschland Kinostart 12.02.2004 DVD-Start 20.08.2004 Verleih X-Verleih |
Story
Nach einer wahren Begebenheit: Günther und Paul sind Schulkameraden und dazu noch enge Freunde. Bei einer Sommerparty verliebt sich Paul unsterblich in Günther's Schwester Hilde. Die ist jedoch eine emanzipierte Frau, die nach dem Motto "Warum nur einen Mann haben?" lebt. So steigt sie auch gern mal mit Hans ins Bett. Der wiederum ist der Ex-Liebhaber von Günther. Komplizierte Welt – und es wird nicht einfacher. Aus dieser verwirrenden Geschichte soll später die Steglitzer Schülertragödie werden...
Schauspieler
Daniel Brühl, August Diehl, Anna Maria Mühe, Thure Lindhardt, Jana Pallaske, Verena Bukal, Julia Dietze, Christoph Luser, Marius Frey, Fabian Oscar Wien, Tino Mewes, Jonas Jägermeyr, Luc Feit, Holger Handke, Jürgen Wink, Thomas Neumann, Thomas Schendel
Filmkritik von Thomas Ays
Was uns da die Hauptdarsteller Daniel Brühl („Good Bye Lenin!“) und August Diehl („Tattoo“) bieten ist nur als höchst überzeugend zu beschreiben. Vor allem letztere glänzt in einer Rolle, die nur er spielen kann. Dieser wirre, unberechenbare Blick, diese Mimik und Gestik: Das kann nur August Diehl! Er beweist hier einmal mehr, aus welchem darstellerischen Holz er geschnitzt ist. An seiner Seite ist neben Brühl auch eine tolle Anna Maria Mühe („Große Mädchen weinen nicht“) in ihrer erst zweiten Rolle zu sehen.
Die Geschichte ist interessant und glaubhaft inszeniert. Scheinbar spielend einfach lässt Regisseur Achim von Borries hier in seinem dritten Regie-Projekt die 20er Jahre wieder auferstehen. Zwar sind manche Szenen etwas lang und einige Sequenzen nicht ganz glaubwürdig, "Was nützt die Liebe in Gedanken" ist dennoch ein Film voller Melancholie und kritischer Fragen geworden, den es sich lohnt anzusehen, wohl auch wegen der jungen und sehr authentischen Darstellerriege.
Wissenswertes
Vom Europäischen Filmpreis gab es den Award als bester Schauspieler für Daniel Brühl. Einen Deutschen-Filmkritikerpreis erhielt August Diehl in derselben Kategorie. In Copenhagen wurde dagegen Anna Maria Mühe als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Die New Faces Awards zeichneten Achim von Borries für die beste Regie aus.
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