Mein Leben ohne mich

My Life Without Me

Filmplakat Mein Leben ohne mich
Regie Isabel Coixet  Drehbuch Isabel Coixet  Produzenten Esther Garcia, Gordon McLennan 
Genre Drama  FSK Filmlänge 106 min
Land Spanien, Kanada  Kinostart 04.09.2003  Verleih Tobis

Story

Als Ann bei ihrer Arbeit plötzlich ohnmächtig wird, denkt sie eigentlich an nichts Böses. Doch schnell wird sie im Krankenhaus eines Besseren belehrt. Nach etlichen Untersuchungen und Tests diagnostiziert man der zweifachen Mutter Eierstockkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Ann beschließt mit dieser Situation alleine fertig zu werden und ihre Krankheit für sich zu behalten. Anstatt sich von den anderen bemitleiden zu lassen, erfüllt sie sich noch einige Wünsche. Unter anderem spricht sie ihren zwei Töchtern Geburtstagsgrüße für die nächsten Jahre auf Band, sucht eine neue Frau für ihren Mann und lernt einen anderen Mann kennen, der ihr zum ersten Mal zeigt, was wahre Liebe eigentlich bedeutet.

Schauspieler

Mein Leben ohne mich Sarah Polley, Amanda Plummer, Scott Speedman, Leonor Watling, Deborah Harry, Maria de Medeiros, Mark Ruffalo, Julian Richings, Alfred Molina, Jessica Amlee, Kanya Jo Kennedy, Sonja Bennett, Tyron Leitso

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 6 von 5 Ms Mein Leben ohne mich Wer hat sie nicht, die Angst eines Tages bei einem Arzt im Sprechzimmer zu sitzen und von ihm zu erfahren, dass man nur noch kurze Zeit zu leben hat. In „Mein Leben ohne mich“ geschieht genau dies. Einer jungen Frau, Anfang 20, mit zwei Kindern und einem liebevollen Ehemann wird Eierstockkrebs im fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert – und das ganz plötzlich, aus heiterem Himmel. Dass diese Geschichte fesselt und zutiefst berührt, liegt wohl in der Natur der Dinge, kann sich doch jeder zumindest ansatzweise vorstellen, wie schrecklich eine solche Situation sein muss. Besonders sehenswert ist „Mein Leben ohne mich“ jedoch nicht nur deshalb, sondern vor allem wegen den sensationellen schauspielerischen Leistungen und der Tatsache, dass hier nicht mit aller Gewalt eine traurige Geschichte erzählt werden sollte. Ganz im Gegenteil, bringt dieser Film etliche wunderschöne Momente mit sich, die sicherlich auf ein tragisches Ende hinauslaufen, dabei aber dennoch das Herz des Zuschauers im positiven Sinne erwärmen. Am Schluss wird die Handlung schnell vorangetrieben, so dass trotz allem ein gutes Gefühl beim Zuschauer zurückbleibt. Einfach schön!



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