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No good Deed
The House on Turk Street
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Regie
Bob Rafelson
Drehbuch
Christopher Canaan, Steve Barancik
Produzenten
Sam Perlmutter, David Braun, Maxime Rémillard, André Rouleau, Herbert S. Nanas, Barry Berg
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 94 min Land USA, Kanada, Deutschland, 2002 DVD-Start 27.10.2006 Verleih Splendid Film |
Story
Eigentlich wollte der zuckerkranke Cop Jack Friar nur einer Nachbarin einen Gefallen tun und ihre Tochter suchen, die mit ihrem etwas fragwürdigen Typen getürmt ist. Durch jedoch einige nicht beeinflussbare und äußerst unglückliche Umständen sieht sich aber Jack im nächsten Moment einer Gruppe Bankräuber ausgeliefert, denen er so leicht nicht mehr zu entkommen scheint. Was also tun? Friar ist hin und hergerissen und muss sich schnell entscheiden, welches Leben ihm wichtiger ist – und die Zeit läuft…
Schauspieler
Samuel L. Jackson, Milla Jovovich, Stellan Skarsgård, Doug Hutchison, Joss Ackland, Grace Zabriskie, Jonathan Higgins
Filmkritik von Thomas Ays
Ganz kreative Köpfe waren am Werk, als es darum ging, dem Film "The House on Turk Street" einen neuen "deutschen" Titel zu geben. Entschieden hat man sich für "No good Deed" (zu Deutsch: „Keine gute Tat“). Welch‘ ein grandioser Einfall. Da kann man die Verantwortlichen nur beglückwünschen, so etwas schafft schließlich nicht jeder. Manchmal sollten Dinge einfach so belassen werden, wie sie sind, was zu vielleicht sogar höheren Absatzzahlen führt. Einfach mal überraschen lassen…
Die Handlung von "No good Deed" ist leider nicht besonders spannend oder packend, im Gegenteil: Oft wünscht man sich einfach nur das Ende herbei, obwohl die beiden Hauptdarsteller Samuel L. Jackson und Milla Jovovich ihre Sache richtig gut machen, was aber zu erwarten war, schließlich wissen diese beiden authentisch wirkenden Schauspieler schon lange, was nötig ist, um glaubhafte Leistungen zu transportieren. Die Story ist dagegen nicht glaubwürdig und schon gar nicht einer Verfilmung wert. Es wunder wirklich niemanden mehr, warum wir einige Jahre auf die DVD-Veröffentlichung dieses Films warten mussten, der schon 2002 entstand.
Wer auf Milla Jovovich steht, der darf sich „No good Deet“ antun, alle anderen dürfen gern zu einem anderen Film, wie „Resident Evil“ oder „Das fünfte Element“ greifen – und sich dort wirklich freuen.

