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Rosenstolz - Wir sind wir (TV)
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Regie
Marc Böttcher
Drehbuch
Marc Böttcher
Genre Dokumentation Filmlänge 60 min Land Deutschland, 2011 Verleih NDR, Foto: NDR, Ferran Casanova |
Story
Irgendwo in Berlin im Jahr 1991 trafen sich die leidenschaftlichen Musiker Anna R. und Peter Plate. Sie begannen zusammen Songs zu schreiben, diese aufzunehmen und erste Konzerte zu geben. Mit deutschsprachigen Texten prägten sie den Mondänpop; stilistisch zwischen Pop, Chanson und Rock pendelnd. Die Radiosender verweigerten jedoch eine Ausstrahlung der Songs ebenso wie die Fernsehshows keine Einladungen aussprachen – die deutschen Texte seien zu kontrovers, die Songs erinnern zu sehr an Schlager. Der Durchbruch kommt erst 1998, als Anna und Peter den zweiten Platz beim nationalen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest belegen. Sieben Jahre nach der Gründung ist es plötzlich da: das Popduo Rosenstolz. Eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte kann beginnen…
Filmkritik von Kathrin Lang
Im Februar 2009 verkündete Rosenstolz am Höhepunkt ihrer Karriere, dass Peter Plate am Burnout-Syndrom leidet. Anschließend zog sich das erfolgreichste deutsche Popduo aus der Öffentlichkeit zurück. Ein Schock für Millionen von deutschen Fans. Fast drei Jahre hat es gedauert, aber jetzt melden sich Rosenstolz wieder zurück. Das neue Album heißt „Wir sind am Leben“. Pünktlich zur Veröffentlichung verwirklichte Regisseur und Autor Marc Böttcher eine einstündige TV-Dokumentation, die die Erfolgsgeschichte des deutschen Popduos nachzeichnet. Vor allem für all jene, die Rosenstolz erst zu ihren erfolgreichsten Zeiten kennen und lieben gelernt haben, bietet „Rosenstolz – Wir sind wir“ interessante Einblicke in die Entstehungsjahre. Die Geschichte über das Zusammenfinden des Duos, die ersten Songs und Liveauftritte sowie die vielen Probleme und Schwierigkeiten, mit denen Rosenstolz innerhalb der ersten sieben Jahre konfrontiert wurden – in dem ersten Teil der Dokumentation dürften für viele Zuschauer neue und interessante Informationen zu finden sein.
Parallel zur Rückschau auf die jahrzehntelange Karriere von Rosenstolz, erzählen Anna und Peter in einem Interview über ihre Erinnerungen an die vergangenen Jahre. Sie erzählen, wie ihnen zu Mute war, von welchen unterschiedlichen Gefühlen sie begleitet wurden. Immer wieder gibt „Rosenstolz – Wir sind wir“ intime Einblicke und verleiht der Karrierenachzeichnung damit eine ergreifende Note.
„Ich bin ich“ sang Rosenstolz im Jahr 2006 und landete damit auf Platz 2 der Singlecharts. Doch wer ist Rosenstolz wirklich? Wer es genau wissen will und einen runden Einblick in die Karriere von Anna und Peter gewinnen möchte – dem sei Marc Böttchers Dokumentation besonders ans Herz gelegt.
