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Undercover - In too deep
In Too Deep
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Regie
Michael Rymer
Drehbuch
Michael Henry Brown, Paul Aaron
Produzenten
Paul Aaron, Michael Henry Brown
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 97 min Land USA, 1999 Kinostart 06.01.2000 DVD-Start 31.10.2000 Verleih Kinowelt |
Story
Detective Jeff Cole kam frisch von der Polizeischule und hat von ganz oben schon seinen ersten Fall aufs Auge gedrückt bekommen. Ein unbeschriebenes Blatt, wie er eines war, sollte es leichter haben, sich undercover in eine Drogenbande einschleusen zu lassen. Er hat den Auftrag, den eiskalten „God“, der 80% des Drogenhandels in Cincinnati kontrolliert, hinter Gitter zu bringen. Tatsächlich schafft es Cole, in die richtigen Kreise zu kommen, das richtige zu sagen und die perfekte Mine aufzusetzen, damit er God immer näher kommt. Nach einiger Zeit ist es dann soweit und er kommt dem Drogengott so nah, wie noch kein Ermittler vor ihm. Doch wie tief kann ein Geheimagent in die Unterwelt des Drogenhandels eintauchen, ohne dabei sich selbst im Sumpf von Gewalt, Macht und Geld zu verlieren?
Schauspieler
Omar Epps, LL Cool J, Nia Long, Stanley Tucci, Hill Harper, Jake Weber, Richard Brooks, David Patrick Kelly, Pam Grier, Veronica Webb, Ron Canada, Robert LaSardo, Gano Grills, Ivonne Coll, Don Harvey
Filmkritik von Thomas Ays
Nach zwei eher unbekannten Filmen („Angel Baby“ und „Allie & Me“) Mitte der 90er Jahre, brachte uns Regisseur Michael Rymer mit „Undercover - In too deep“ seinen bisher am besten besetzten Film in die internationalen Kinos. Die Darsteller in diesem Action-Drama sind auch kaum zu schlagen. Omar Epps hat als Jeff Cole die Aufgabe, LL Cool J alias God das Handwerk zu legen. Allein diese beiden glaubhaften Schauspieler schaffen es, den Film darstellerisch weit nach vorn zu bringen. In Nebenrollen sind auch Nia Long und Stanley Tucci zu sehen, die ebenfalls glaubhaft agieren.
Das Drehbuch, von Michael Henry Brown und Paul Aaron geschrieben, hat richtige Ansätze und stimmige Begebenheiten, die Inszenierung bringt dieses ganze, positive Konstrukt aber zum Wanken, was dazu führt, dass lediglich ein durchschnittlicher Eindruck von diesem Film zurückbleibt, was vor allem der Schauspieler wegen sehr schade ist.
Auf dem französischen Cognac Festival du Film Policier wurde Regisseur Michael Rymer sowohl mit einem Sonderpreis, als auch mit Ehrenpreis der Polizei ausgezeichnet.