Marie Antoinette

Filmplakat Marie Antoinette
Regie Sofia Coppola  Drehbuch Sofia Coppola  Produzenten Sofia Coppola, Ross Katz 
Genre Historien-Drama  FSK Filmlänge 123 min
Land USA  Kinostart 02.11.2006  Verleih Sony Pictures

Story

Die Erzählung beginnt, als Marie Antoinette von Österreich nach Frankreich geschickt wird, um dort, an der Seite ihres zukünftigen Gatten Louis-Auguste, den Thron zu besteigen. Schnell merkt Marie, dass die Verhaltensregeln und Normen in Versaille ganz anders als in ihrer bisherigen „Wiener-Residenz“ sind. Jeden Morgen wird sie von dem nahezu kompletten Hofstaat geweckt und auch Speis und Trank wird nur in Gesellschaft zahlreicher Angestellter eingenommen. Das Schlimmste ist jedoch zweifellos, dass Louis-Auguste kein Interesse an seiner hübschen Marie Antoinette zu haben scheint. So schicklich sie sich auch anstellt – Er will und will ihr einfach kein Kind schenken. Damit bringt sie nicht nur die Thronfolge Frankreichs in Gefahr, sondern versetzt das ganze Land und ihre Mutter in höchste Aufregung. Doch davon lässt sich Marie Antoinette nicht abschrecken. Sie liebt das Leben weiterhin und scheut sich auch nicht vor nächtlichen Ausflügen auf Maskenbälle im nahegelegenen Paris.

Schauspieler

Marie Antoinette Kirsten Dunst, Jason Schwartzman, Rip Torn, Judy Davis, Asia Argento, Marianne Faithfull, Danny Huston, Molly Shannon, Steve Coogan, Rose Byrne, Shirley Henderson, Jamie Dornan

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Marie Antoinette "Marie Antoinette", der „gesellschaftsfähige“ Historienfilm aus der Traumfabrik. Ganz nach dem Motto: „Wer braucht schon historischen Background“, bringt uns Sofia Coppola die eigentlich tragische Geschichte der "Marie Antoinette" auf unsere Leinwände. Davon tragisch zu sein, ist dieser Film allerdings meistens sehr weit entfernt. Hauptsächlich richtet Sofia Coppola ihr Augenmerk auf den verspielten und verträumten Charakter der Königin von Frankreich. Immer wieder lässt sie dabei moderne Elemente in ihren Film mit einfließen, die diese „veraltete“ Geschichte ein wenig auffrischen. Tatsächlich ist es ihr somit gelungen, einen Film zu inszenieren, der ein sicherlich sehr breites Publikum anspricht – nämlich all diejenigen, die ins Kino gehen um unterhalten zu werden und nur zweitrangig, weil sie Wissen vermittelt bekommen wollen. Natürlich bleiben dabei die Zuschauer, die sich „Marie Antoinette“ tatsächlich deshalb ansehen, weil sie sich für die damalige Zeit und die Umstände der Französischen Revolution interessieren, beinahe gänzlich auf der Strecke. Es ist also eine doch sehr mutige und auch wacklige Angelegenheit, die Mrs. Coppola da in Szene gesetzt hat. Felsenfest ist jedoch die Tatsache, dass es unserer Kirsten Dunst wieder einmal vollkommen gelang, in ihrer Rolle zu überzeugen. Die hübsche, verträumte "Marie Antoinette" steht ihr zweifellos, was eine wahre Bereicherung für diesen Film darstellt.

Auszeichnungen

Gewonnene OSCARs

Beste Kostüme



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