Sie nennen ihn Radio

Radio

Filmplakat Sie nennen ihn Radio
Regie Michael Tollin  Drehbuch Mike Rich  Produzenten Michael Tollin, Brian Robbins, Herbert W. Gains 
Genre Drama  FSK Filmlänge 109 min
Land USA  Kinostart 06.05.2004  Verleih Sony Pictures

Story

In der kleinen Universitätsstadt Anderson nimmt alles seinen geregelten Lauf. Die Menschen sind glücklich und teilen alle ihre Liebe zum Football. Doch dann wird diese Harmonie durch James Kennedy, einen behinderten Jungen, gestört. Sportlehrer und Footballtrainer Harold Jones hat Mitleid mit dem Jungen, der tagtäglich mit seinem Einkaufswagen durch die Stadt fährt und scheinbar von allen Einwohnern gemieden wird. Letztendlich bittet er James ihm bei seiner Arbeit als Coach ein wenig unter die Arme zu greifen. Anfänglich ist James sehr zurückhaltend und spricht fast kein Wort. Doch nach und nach schafft es Harold, dass der Junge ihm vertraut und schon bald ist James so was wie ein Maskottchen für das gesamte Footballteam. Doch nicht jeder empfindet diese Zuneigung zu James. Ein paar Leute in der Stadt meinen, dass er ein Störfaktor ist, der unbedingt von der Bildfläche verschwinden muss…

Schauspieler

Sie nennen ihn Radio Cuba Gooding Jr., Ed Harris, Alfre Woodard, S. Epatha Merkerson, Debra Winger, Sarah Drew, Chris Mulkey, Riley Smith, Bill Roberson, Brent Sexton, Patrick Breen

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Sie nennen ihn Radio Es war ja schon fast als tragisch zu bezeichnen, dass Cuba Gooding Jr. mit seinem schauspielerischen Talent so lange hinter dem Berg gehalten hat. Eine ganze Zeit lang schlitterte er von einer scheinbar sinnlosen Rolle zur nächsten, die seinem Talent allesamt nicht einmal ansatzweise würdig wurden. In „Sie nennen ihn Radio“ lieferte Gooding Jr. nun jedoch endlich mal wieder eine sensationell gute Vorstellung ab. Hand in Hand mit Hollywoodstar Ed Harris, brilliert er in seiner Rolle des trotteligen „Dorfdepp“ James, den alle wegen seiner immensen Liebe zur Musik einfach nur „Radio“ nennen. Bereits nach den ersten paar Szenen ist ihm die Zuneigung seines Publikums sicher. Er spielt mit einer solchen Intensität und Glaubwürdigkeit, dass es nicht weiter schwer fällt, ihm seine Rolle ganz und gar ab zu kaufen. Auch die restliche Umsetzung dieser wahren Geschichte ist durchaus als gelungen zu bezeichnen. Einfühlsam und beinahe schon zärtlich wird hier eine wirklich ergreifende und einfach nur schöne Geschichte erzählt, die manches Mal zwar ein Hauch zu viele Sentimentalitäten aufweist, aber dennoch ganz genau weiß, wie sie ihr Publikum begeistern kann.



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