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Das Siebte Zeichen
The Seventh Sign
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Regie
Carl Schultz
Drehbuch
Clifford Green, Ellen Green
Produzenten
Ted Field, Robert W. Cort
Genre Mystery-Thriller FSK 16 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 01.09.1988 DVD-Start 30.09.1990 Verleih Columbia Tristar |
Story
Abby und Russell Quinn vermieten die Wohnung über ihrer Garage an den solide und vertrauenswürdig wirkenden David. Schon nach kurzer Zeit wird Abby klar, dass mit dem neuen Untermieter etwas nicht stimmt, interessiert er sich doch für ihren Geschmack etwas zu stark für ihre Schwangerschaft und das Baby, das sie erwartet. Ihr Mann Russel mag ihr zunächst nicht so recht glauben, dass bei David Vorsicht geboten ist, sondern schiebt ihre Nervosität auf die Schwangerschaft. Deshalb beginnt Abby auf eigene Faust, in der Vergangenheit des seltsamen Mannes zu stöbern und stößt auf erschreckende Tatsachen. Offensichtlich ist David einer der Engel aus der Apokalypse des Johannes, die der Erde vor ihrem Untergang sieben Zeichen überbringen soll. Fünf dieser Zeichen, wie etwa tote Fische am Strand, eine Stadt, die untergeht und ein blutroter Mond und eine schwarze Sonne, sind bereits eingetreten. Voller Schrecken wird Abby klar, was das siebte Zeichen sein wird: die Geburt eines seelenlosen Babys...
Schauspieler
Demi Moore, Michael Biehn, Jürgen Prochnow, Peter Friedman, Manny Jacobs, John Taylor, Lee Garlington, Akosua Busia
Filmkritik von Stefanie Rufle
Die Apokalypse ist das Thema dieses von Carl Schultz inszenierten Films - dies wird dem Zuschauer relativ schnell klar. Zu schnell leider, die Zeichen sind von Anfang an so deutlich erkennbar und weisen direkt auf den Weltuntergang hin, dass der Film nur wenig an Überraschungen zu bieten hat. Zudem sind hier biblische Halbwahrheiten und Ungereimtheiten bunt durcheinander gemischt. Sollte Gott wirklich die Erde vernichten wollen, warum sollte dann überhaupt noch eine Möglichkeit zur Rettung bestehen? Doch nicht genug damit, dass der Logik nicht wirklich Genüge getan wird, ist der Streifen auch nur mäßig spannend. Trotz der zweifelsohne soliden schauspielerischen Leistung eines Jürgen Prochnow plätschert der Film eher so dahin und bietet wenig an Übersinnlichem wie etwa "Rosemaries Baby" oder "Der Exorzist". Demi Moore, noch ganz am Anfang ihrer Karriere und wenig bekannt, spielt durchaus sensibel und überzeugend und gibt dem Film einigen Aufschwung - doch das allein reicht eben nicht aus für einen guten Mystery-Thriller.

