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The Ice Harvest
Ice Harvest
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Regie
Harold Ramis
Drehbuch
Richard Russo, Robert Benton
Produzenten
Albert Berger, Ron Yerxa
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 85 min Land USA Verleih Kinowelt |
Story
Mafiaanwalt Charlie und Kleinganove Vic habe es getan: Sie haben ihren Boss Bill um satte 2 Millionen Dollar erleichtert. Und das, aus ihrer Sicht, noch auf genial wasserdichte Art und Weise. Nun müssen sie nur noch den Heiligabend und den Eisregen abwarten und dann geht’s auf in die Sonne. Doch je länger Charlie wartet, desto größer werden seine Zweifel an Vics Zuverlässigkeit. War es richtig ihm das Geld in Verwahrung zu geben? Als Charlie dann auch noch mitbekommt, wie Bills Knochenbrecher nach ihm und Vic sucht, gehen ihn die Nerven endgültig durch.
Schauspieler
John Cusack, Billy Bob Thornton, Connie Nielsen, Randy Quaid, Oliver Platt, Ned Bellamy
Filmkritik von Melanie Frommholz
„The Ice Harvest“ ist eine absurde Geschichte, die zwischen Komödie und Thriller pendelt. Hier geben sich die kaputten Typen die Klinke in die Hand; hier haben nicht nur die Kerle sondern auch die Mädels Dreck am Stecken. Jeder ist verdächtig. Mitten drin in dieser mit schwarzem Humor angereicherten Episode aus dem zwielichtigen Milieu John Cusack als trotteliger Anwalt. Nur in einer kleinen Rolle vertreten, dafür bissig unkorrekt wie immer: Billy Bob Thornton. Mit seinen Dialogen weit unter der Gürtellinie, dafür in seinem Dauersuff irgendwie knuddelig: Oliver Platt. Das gut agierende Trio kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die gesamte Geschichte irgendwie planlos dahingleitet. Haben wir es hier nun mit einem genialen Verbrechen zu tun, oder mit Vergangenheitsbewältigung. Der Film hat seine Lacher, doch beim brutalen Blutbad am Ende bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Definitiv kein familientaugliches Programm für Weihnachten.
