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Severance
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Regie
Christopher Smith
Drehbuch
Christopher Smith
Produzent
Jason Newmark
Genre Horror Komödie FSK 18 Filmlänge 96 min Land Großbritannien Kinostart 30.11.2006 DVD-Start 27.04.2007 Verleih Splendid |
Story
Von ihrem Chef werden sechs Mitarbeiter der Palisade Defense Waffenfirma in eine Jagdhütte geschickt, um dort ihre Teamfähigkeit zu verbessern. Eigentlich hätte es ein schön gemütliches Wochenende unter Arbeitskollegen werden sollen. Bereits die Anreise verläuft allerdings schon weniger erfreulich, müssen die Kollegen doch schnell feststellen, dass diese Jagdhütte mehr einem heruntergekommenen ‚Drecksloch‘ ähnelt, als einem gemütlichen Ferienhäuschen. Hinzu kommt, dass diese Hütte im tiefsten Wald, irgendwo in der ungarischen Pampa steht – fernab jeglicher Zivilisation. Als wäre dies nicht schon Horror genug, entdeckt Jill schon am ersten Abend einen vermummten Mann, der um ihre Hütte schleicht und überhaupt nicht so aussieht, als ob er nur Harmloses im Schilde führte…
Schauspieler
Danny Dyer, Laura Harris, Tim McInnerny, Toby Stephens, Claudie Blakley, Andy Nyman
Filmkritik von Kathrin Lang
„Welcome to the great British Horrorshow!“ So oder so ähnlich könnte ein möglicher Slogan zu „Severance“ lauten und würde dem ahnungslosen Zuschauer somit schon so einige nützliche Informationen liefern. Das wirklich Grausame an „Severance“ ist nämlich nicht, wie anfänglich noch vermutet, dass es sich bei diesem Streifen um einen Horrorfilm handelt, nein, das eigentlich Schlimme ist, dass es auch noch einer sein muss, der aus dem Land des schwarzen Humors, Großbritannien stammt. Durch diese wirklich tödliche Mischung, gerät der Zuschauer so einige Male mit seinem Gewissen in Konflikt. Während des kompletten Films ruft man sich immer wieder ins Gedächtnis, dass das eben gesehene einfach nicht witzig ist – vergeblich! Es ist verzwickt, schämt man sich doch schon beinahe dafür, über solche Grausamkeiten lachen zu können. Als große und auch einzig wahre Entschuldigung, lässt sich in diesem Fall jedoch ganz hervorragend die Cleverness des Regisseurs und Drehbuchautors vorschieben. Christopher Smith lässt geschickt immer wieder satireähnliche Szenen mit einfließen, die den geschockten Zuschauer ein wenig besänftigen – oder sollte man sagen: beruhigen!?
„Severance“ – Wer sich da nicht gruseln und gleichzeitig amüsieren kann, hatte entweder die ganze Zeit die Augen zu, oder ein Gewissen, das reiner wohl kaum sein könnte.
