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Das Spiel der Macht
All the King's Men
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Regie
Steven Zaillian
Drehbuch
Steven Zaillian
Produzenten
Mike Medavoy, Arnold W. Messer, Steven Zaillian, Ken Lemberger
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 127 min Land USA Kinostart 04.01.2007 DVD-Start 03.07.2007 Blu-ray-Start 03.07.2007 Verleih Sony Pictures |
Story
Willie Stark hat das Gefühl am Ende seiner politischen Laufbahn angekommen zu sein. Keiner scheint ihn in seinem Vorhaben, dem einfachen und teilweise sehr armen Volk zu mehr Lebensqualität zu verhelfen, unterstützen zu wollen. Erst als ihm das Angebot unterbreitet wird als Gouverneurskandidat anzutreten, fasst er wieder Hoffnung. Voller Elan stürzt er sich in den Wahlkampf, schafft es jedoch einfach nicht Wählerstimmen für sich zu gewinnen. Erst als ihm der Journalist Jack Burden ein paar sehr nützliche Hinweise gibt und ihm mit positiven Zeitungsartikeln unter die Arme greift, schafft er es, die Menschen von sich zu überzeugen. Letztendlich gewinnt Willie Stark die Wahlen und beginnt gleich damit, den Klassenunterschied auszugleichen – Sehr zum Missfallen der Highsociety, die all ihr Geld davonschwimmen sieht. Schnell entsteht ein Machtkampf, der jedoch nicht nur zwischen den beiden Fronten, sondern auch innerhalb der eigenen Reihen, ausgeführt wird.
Schauspieler
Sean Penn, Jude Law, Kate Winslet, Mark Ruffalo, Anthony Hopkins, Patricia Clarkson, James Gandolfini, Kevin Dunn, Jackie Earle Haley, Kathy Baker, Talia Balsam, Travis Champagne, Frederic Forrest, Paul Desmond
Filmkritik von Kathrin Lang
Verrat und Korruption sind schon lange Merkmale unserer Gesellschaft. Welch verheerende Folgen diese jedoch tatsächlich haben können, wenn man sie in bitterbösester Form ausführt, zeigt uns Steven Zaillian eindrucksvoll mit seinem Thriller „Das Spiel der Macht“. Obwohl die Geschichte irgendwann in den 50er Jahren, mitten in dem amerikanischen Bundesstaat Louisiana spielt, so wirkt dieser Film doch völlig zeitlos. Damals, heute – Menschen, die machtgierig und dabei völlig gnadenlos sind, gab es schon immer. Was für unsereiner kaum vorstellbar ist, wird in „Das Spiel der Macht“ zur traurigen Wahrheit. Freunde, Söhne, Töchter, Geschwister und Ehepartner werden zu Marionetten in einem Spiel, dessen Spielregeln keiner zu kennen scheint und liefern sich damit alle gegenseitig ans Messer. Unbestraft und geheim bleibt hier jedoch nichts und niemand - Die Masken fallen und ehe man sich versieht, scheint an dieser Geschichte wirklich gar nichts mehr zu stimmen. Am Schluss bleibt nur der große Scheiterhaufen und ein hoffentlich schlechtes Gewissen. Das Publikum verlässt schockiert und nachdenklich den Kinosaal, ist ein solch kritischer Blick auf die Menschheit doch alles andere als leicht zu verdauen. Getragen wird die nervenaufreibende und turbulente Geschichte von einer grandiosen Schauspielerriege. Allen voran Jude Law und Sean Penn, die mit ihrer Darstellung wieder einmal bewiesen haben, dass sie sich ihren festen Platz in Hollywood durchaus verdient haben. Aber auch Kate Winslet, Mark Ruffalo und Anthony Hopkins glänzen in ihren Nebenrollen und bereichern „Das Spiel der Macht“ mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten.
„Das Spiel der Macht“ – ein fesselnder Thriller und zeitlos gut!
Wissenswertes
"Das Spiel der Macht" basiert auf dem mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Roman "All the King's Men". Der Stoff wurde 1949 schon einmal unter dem Titel "Der Mann, der herrschen wollte" verfilmt. "Der Mann, der herrschen wollte" wurde bei den OSCAR-Verleihungen als Bester Film des Jahres ausgezeichnet und erhielt zahlreiche weitere Preise und Nominierungen.
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