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Offset
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Regie
Didi Danquart
Drehbuch
Cristi Puiu, Razvan Radulescu, Didi Danquart
Produzent
Boris Michalski
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 109 min Land Deutschland Kinostart 02.11.2006 DVD-Start 10.05.2007 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Die rumänische Dolmetscherin Brindusa steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Soll sie den jungen deutschen Ingenieur Stefan heiraten und mit ihm nach Deutschland gehen, oder soll sie bei Iorgas bleiben, dem Chef der Druckerei an die Stefan eine neue Offsetmaschine geliefert hat und die ihn nach Bukarest geführt hat. Eigentlich hatte sie sich von dem wesentlich älteren Iorgas bereits für Stefan getrennt, doch als der Termin der Hochzeit immer näher rückt und schließlich auch noch Stefans Familie aus Deutschland anreist, spitzt sich die Situation dramatisch zu, denn Iorga ist keines Falls bereit Brindusa so einfach aufzugeben. Und ist Brindusa bereit ihr Land für Stefan aufzugeben?
Schauspieler
Alexandra Maria Lara, Felix Klare, Razvan Vasilescu, Katharina Thalbach, Manfred Zapatka, Ioana Abur, Valentin Platareanu, Anna Stieblich, Bruno Cathomas
Filmkritik von Melanie Frommholz
Das deutsch-rumänische Gemeinschaftsprojekt „Offset“ wird wohl bei den Zuschauern für so manche Kontroverse sorgen. Sowohl Deutsche, wie auch Rumänen werden hier gnadenlos überzeichnet dargestellt, um nicht zuletzt auch die kulturellen Unterschiede der beiden Völker noch besser herauszuarbeiten. Erkennt man dies für seine eigene „Fraktion“ noch sehr deutlich, bleibt die rumänische Seite leider oft unverständlich. Besonders in der Figur des Iorgas fokussiert sich die Antipathie. Überlagert wird das Thema der Problematik der Völkerverständigung durch die Dreieckesgeschichte zwischen Stefan, Brindusa und Iorga. Die wahnwitzigen Versuche des abgelegten Liebhabers Brindusa zurückzuerobern gipfeln in einer Hochzeitssequenz, die ihres Gleichen sucht. Nicht die einzige Szene, die zu Diskussionen anregt, auch das Ende bleibt, wie so vieles offen und lässt Raum für eigenen Interpretationen. Nicht verschwiegen werden soll an dieser Stelle aber auch, dass „Offset“ durchaus gut unterhält. Alleine schon wegen Alexandra Maria Lara als Brindusa und Katharina Thalbach als Stefans Mutter lohnt sich dieser Film.
