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Rabenbrüder (TV)
Rabenbrüder
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Regie
Bernd Lange
Drehbuch
Matthias Pacht
Produzenten
Alexander Funk, Michale Jungfleisch
Genre Drama FSK 0 Filmlänge 82 min Land Deutschland, 2007 Verleih ZDF |
Story
Raff, Mark und Jojo sind seit Kindesbeinen an die besten Kumpel. Zusammen sind sie im beschaulichen Herrenberg aufgewachsen. So ziemlich jeden Blödsinn haben die drei schon angestellt. Doch dann wurde Raff bei einem Diebstahl erwischt und musste für 12 Monate in den Knast. Mark und Jojo konnten flitzen und wollen Raff nun, da er wieder draußen ist, unter die Arme greifen. Besonders Mark plagt das schlechte Gewissen. Raff selbst kommt verändert und verunsichert aus der Haft zurück. Vom einstigen Großmaul keine Spur. Zusammen wollen die drei nun den Traum einer gemeinsamen Tuningwerksatt verwirklichen. Doch das Schicksal will es anders mit den drei Kumpels. Ein Abend verändert die Freundschaft grundlegend und als sich das Gespinst aus Lügen, Angst und Eifersucht immer enger zieht, scheint das Aus der Dreisamkeit endgültig besiegelt.
Schauspieler
Hanno Koffler, Carlo Ljubek, Maximilian Brückner, Kristina Karst, Adrian Topol
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Rabenbrüder“, das ist ein junger, engagierter Film aus deutschen Landen, der es in sich hat. Im Doku-Stil erzählt er die packende Geschichte der drei unterschiedlichen Freunde, um deren Hälse sich die Schlinge aus Angst und Schuldgefühlen langsam immer enger zieht. Nicht nur die Art, wie der Film gedreht und inszeniert wurde macht ihn so eindringlich, auch die Tatsache, dass das was Raff, Mark und Jojo passiert, morgen schon einem selbst widerfahren könnte, macht das Ganze so erschreckend echt. Getragen wird die Geschichte von den vier sehr guten Hauptdarstellern, die authentisch agieren und bei denen die Chemie offensichtlich stimmte. Nie wirken die Figuren platt oder eindimensional. Gekünsteltes Auftreten sucht man hier Gott sei Dank vergebens.
„Rabenbrüder“ – Der Schrecken des Alltags lauert direkt hinter der nächsten Biegung in der Straße.
