Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Schwesterherz
|
Regie
Ed Herzog
Drehbuch
Heike Makatsch, Johanna Adorján
Produzent
Egoli Tossell
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 98 min Land Deutschland Kinostart 06.09.2007 DVD-Start 19.06.2008 Verleih NFP |
Story
Mit ihren Anfang dreißig ist Anne da, wo viele erst noch hinwollen. Als Musicproducerin hat sie richtig Karriere gemacht. Dieses Jahr will sie Urlaub mit ihrer kleinen Schwester Marie in Spanien machen. Ob zur Beruhigung ihres schlechten Gewissens oder aus echter Geschwisterliebe weiß sie selbst nicht so genau. Eigentlich hat Anne nämlich ganz andere Probleme. Zum einen wäre da die ungewollte Schwangerschaft, von der Freund Philip noch nichts weiß, und zu anderen ist im Büro mal wieder die Hölle los. Doch gebucht ist gebucht und so machen sich die zwei Mädels auf ins sonnige Benidorn. Vor Ort angekommen, erkennen beide, dass die Schwester doch nicht so ist, wie zunächst angenommen. Und als Anne dann mit Max, den Schwarm von Marie, betrunken abschleppt, hängt der Haussegen mehr als schief.
Schauspieler
Heike Makatsch, Anna Maria Mühe, Sebastian Urzendowsky, Ludwig Trepte, Marc Hosemann, Denis Moschitto, Esther Zimmering, Grischa Huber, Felix Vörtler
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Schwesterherz“ ist die Geschichte eines Wendepunktes. Und das gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist da die Beziehung zwischen den beiden Schwestern Anne und Marie, die sich im Gunde überhaupt nicht kennen und nun erkennen, dass die jeweils andere völlig anders ist als angenommen. Zum anderen zwingt die Abwesenheit des hektischen Alltags Anne dazu ihr bisheriges Leben zu überdenken und sich auch kritisch mit sich selbst auseinander zusetzen. Oder besser gesagt mit dem, was aus ihr geworden ist. Heike Makatsch, die hier sowohl das Drehbuch mitschrieb, als auch die Hauptrolle innehat, überzeugt als Frau in der Lebenskrise auf ganzer Linie. Man merkt ihr an, dass sie sich mit ganzem Einsatz in die emotionalen Untiefen der Figur eingefunden hat. Auch das Zusammenspiel mit Filmschwester Anna Marie Mühe ist glaubhaft und ungezwungen. Für die Herren des Films bleibt bei so viel „Frauenpower“ nur ein kleines Stück der Geschichte, dass von den Schauspielern Sebastian Urzendowsky, Marc Hosemann und Ludwig Trepte aber gut ausgefüllt wird. Besonders Hosemann gibt den eindimensionalen Mann par Excellenze. Alles zusammengenommen ist „Schwesternherz“ eine unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang und guter Besetzung. Ansehen!
