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Shinobi - Heart Under Blade
Shinobi
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Regie
Ten Shimoyama
Drehbuch
Kenya Hirata
Produzent
Takeo Hisamatsu
Genre Action FSK 12 Filmlänge 101 min Land Japan Kinostart 14.12.2006 DVD-Start 24.08.2007 Verleih Independent Partners/Neue Visionen |
Story
Wir schreiben das Jahr 1614. Eine Zeit, zu der zwei Ninja-Clans der Shinobi nahezu abgeschieden vom Rest der Welt in ihren kleinen Dörfern leben und dort spezielle Kampffähigkeiten entwickeln. Sie sind mächtiger als alle anderen Krieger, weshalb sie eine große Bedrohung darstellen. Durch den Frieden, der in das Land eingekehrt ist, wurden sie nutzlos und so beschließt Ieyasu Tokugawa, der Herrscher des Landes, dass die beiden Clans ausgerottet werden müssen. Er ordnet an, dass jeweils die fünf besten Krieger der beiden Clans gegeneinander antreten müssen. Dabei ahnt niemand, dass die beiden Anführer Oboro und Gennosuke ein Liebespaar sind und alles daran legen, diesen Krieg zu verhindern.
Schauspieler
Yukie Nakama, Jô Odagiri, Tomoka Kurotani, Erika Sawajiri, Kippei Shiina, Takeshi Masu, Mitsuki Koga, Tak Sakaguchi, Hoka Kinoshita
Filmkritik von Kathrin Lang
„Shinobi - Heart Under Blade“ – Die japanische Antwort auf Hollywoodstreifen ganz im Stil von „Elektra“ und „Fantastic Four“. Natürlich spielt „Shinobi - Heart Under Blade“ vor einem ganz anderen Hintergrund: Während die beiden oben genannten Filme aus der Comicecke stammen, handelt es sich in diesem Fall um einen historisch angehauchten Actionstreifen, der zumindest stellenweise versucht, seinem Zuschauer ein Stück der japanischen Vergangenheit und älteren Kultur näher zu bringen. Leider gerät dieser Zweig der Geschichte für den interessierten Zuschauer viel zu kurz. Im Fordergrund des Geschehens stehen die Krieger der Shinobi und deren übermenschlichen Fähigkeiten. In Folge davon, erwarten den Zuschauer zahlreiche Action- und Kampfszenen, deren Umsetzung allerdings weit unter dem amerikanischen Standart liegt. Eher lächerlich erscheinen die Animationen im Vergleich zu denen der Traumfabrik. Ebenfalls wenig ernst zu nehmen, sind die Dialoge, die miserabler wohl kaum hätten übersetzt werden können. Es macht geradezu den Anschein, als gäbe es in Deutschland keine kompetenten Japanologen. Wirklich schön sind jedoch die Landschaftsaufnahmen, die stellenweise schlicht fantastisch in den Film integriert wurden und zumindest für kurze Zeit eine tolle Atmosphäre erzeugen.

