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Wo ist Fred?
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Regie
Anno Saul
Drehbuch
Cinco Paul, Ken Daurio, Bora Dagtekin
Produzenten
Philip Voges, Eberhard Junkersdorf, Dietmar Güntsche
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 111 min Land Deutschland Kinostart 16.11.2006 DVD-Start 14.05.2007 Verleih Senator |
Story
Freds größter Wunsch ist es Mara, die Frau seines Herzens, zu heiraten. Bedingung dafür ist allerdings, dass sich Fred davor noch mit Maras kleinem und hoffnungslos verzogenem Sohn anfreundet. Dessen größter Wunsch ist es, einen signierten Basketball seines Lieblingsspielers zu ergattern. Nun liegt es an Fred dem kleinen Bengel seinen Traum zu erfüllen. Blöd nur, dass diese signierten Bälle nur an behinderte Sportbegeisterte vergeben werden. Doch Fred ist einfallsreich und scheut sich nicht davor, eines der Spiele im Rollstuhl zu besuchen. Doch dann nimmt plötzlich alles ungeahnte Ausmaße an, die Fred dazu zwingen eine ganze Woche als Behinderter zu leben. Und ehe er sich versieht, wird er dazu auserkoren die „Hauptrolle“ in einem Werbespot für die Basketballmannschaft zu übernehmen.
Schauspieler
Til Schweiger, Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara, Christoph Maria Herbst, Anja Kling, Pasquale Aleardi, Tanja Wenzel, Erwin Aljukic
Filmkritik von Kathrin Lang
Es ist durchaus ein schmaler Grat auf dem sich „Wo ist Fred?“ bewegt. Eine Komödie über Behinderte – das kann auch ganz schnell nach hinten losgehen. Doch „Wo ist Fred?“ ist tatsächlich weit davon entfernt niveau- oder geschmacklos zu sein. Die zahlreichen Witze, die diesen Streifen wirklich hervorragend ausschmücken, bewegen sich auf einer ganz anderen Ebene. Es geht hier nicht darum, einen Witz nach dem anderen auf Kosten behinderter Menschen zu reißen, sondern ganz im Gegenteil, soll dieser Film zeigen, dass diese Menschen gar nicht so anders ticken, als der gesunde Rest der Welt auch. „Wo ist Fred?“ ist letztendlich also ein Appell an die breite Masse, mehr Akzeptanz an den Tag zu legen. Diese Moral schleicht sich jedoch nur still und heimlich in die Geschichte mit ein und wird dem Zuschauer glücklicherweise nicht auf dem Silbertablett serviert. Im Vordergrund steht die einfach toll inszenierte Geschichte, die von einer genialguten deutschen Schauspielerriege getragen wird. Allen voran Til Schweiger und Alexandra Maria Lara, die „Wo ist Fred?“ durch ihre Darstellung und ihren Charme eine tolle Atmosphäre verleihen.
