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Borat
Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan
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Regie
Larry Charles
Drehbuch
Sacha Baron Cohen, Anthony Hines, Peter Baynham, Dan Mazer
Produzent
Sacha Baron Cohen
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 85 min Land USA Kinostart 02.11.2006 DVD-Start 05.03.2007 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Der kasachische TV-Journalist Borat hat einen neuen Auftrag: Für sein Vaterland soll er nach Amerika reisen, um in der Heimat vom fernen Westen berichten zu können. Mit neuen Erkenntnissen und Anregungen soll er dorthin zurückkehren. Die Reise beginnt: Ab ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. An Borats Seite sein Azamat Bagatov mit dem er durch das ganze Land reist. Immer auf der Suche nach spannenden Informationen für seine Landsleute, interessanten Begegnungen und mit der Hoffnung im Herzen seine Traumfrau Pamela Anderson zu erobern.
Schauspieler
Sacha Baron Cohen, Ken Davitian, Pamela Anderson
Filmkritik von Melanie Frommholz
Soll man nun den Hut ziehen vor so viel politischer Unkorrektheit und Mut zur eigenen Blamage? Für die unbedarfteren Kinogänger dürfte „Borat“ alias Kultkomiker Sacha Baron Cohen alias „Ali G.“ einfach nur eine unheimlich schräge Komödie mit abgefahrenen Gags sein. Es ist eben immer witzig, wenn sich ein anderer öffentlich zum Depp macht. Zuschauer mit etwas mehr Tiefgang erkennen in dieser „Dokumentation“ sicherlich auch die Absicht der amerikanischen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Die gleiche Nation, die im Irak für eine nach ihren Maßstäben bessere Welt sorgen möchte, macht Zuhause kein Hehl aus ihren rassistischen, antisemitischen und intoleranten Ansichten. Indem Cohen selbst wie eine wandelnde Katastrophe glaubhaft durch die USA stolpert, kitzelt er auch aus seinen amerikanischen Gegenübern deren wahre Gesinnung heraus. Komisch ist das jedoch nur bedingt, oft bleibt einem da einfach das Lachen im Hals stecken. Szenen, in denen er nackt seinen ebenfalls nackten Azamat durch ein Hotel jagt, sind einfach zu vulgär und abgedreht. Als Resümee bleibt am Ende nur zu sagen, dass es wenige Filme gibt, die wie „Borat“ eindeutig ein Frage des eigenen Humors sind. Was für den einen geschmacklos, ist für den anderen eben der Gipfel des hintergründigen Humors.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy
Gewonnene Golden Globes
Bester Schauspieler - Musical / Comedy (Sacha Baron Cohen)
OSCAR-Nominierungen
Bestes Drehbuch (Adaption)
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Kommentare
mark schreibt am 12.06.09, 12:25
Crazy, crazy, crazy - Sasha hats drauf und schießt sich zum geachtesten Figurenschaffer der Filmewelt rauf - Wer hier mit einem Sinn für Moral und Anstand ran geht hat verloren oder will eine Mutprobe machen - für alle die die den derbesten Humor noch derber wollen sind hier genau richtig! Gute nacht liebe Filmfreunde!
JdD schreibt am 02.06.07, 23:18
Ich hab mich halb Totgelacht als ich den Film zum ersten Mel gesehen hab. wer auf moralische Filme steht sollte diesen Film keinesfalls anrühren. Für alle anderen ist er perfekt.

