Denk ich an Deutschland in der Nacht - Das Leben des Heinrich Heine (TV)

Denk ich an Deutschland in der Nacht - Das Leben des Heinrich Heine

Filmplakat Denk ich an Deutschland in der Nacht - Das Leben des Heinrich Heine (TV)
Regie Gordian Maugg  Drehbuch Gordian Maugg, Alexander Häusser  Produzenten Katharina M. Trebitsch, Benjamin Benedikt 
Genre Biopic  Filmlänge 60 min
Land Deutschland, 2006  Verleih NDR

Story

Die Erzählung beginnt kurz vor Heinrich Heines Tod im Jahre 1956. Um einige persönliche Angelegenheiten zu regeln, bittet er seinen Bruder Gustav und seinen Verleger Julius Campe nach Paris zu kommen. Im Gespräch mit Gustav, lässt er die wichtigsten Momente seines Lebens noch einmal an sich vorüber ziehen. Der todkranke Heine berichtet von seiner Kindheit und Jugend, von seinen ersten Gehversuchen als Dichter und dem Pariser Exil. Außerdem wirft er einen letzten Blick auf seine wichtigsten Werke und erzählt von der anfänglich noch sehr leidenschaftlichen Beziehung zu seiner Frau Mathilde.

Schauspieler

Denk ich an Deutschland in der Nacht - Das Leben des Heinrich Heine (TV) Fabian Busch, Rüdiger Vogler, Katharina Wackernagel, Michael Mendl, Teresa Harder, Anna Brüggemann, Raphael Mayer, Peter Wolf

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Ms Denk ich an Deutschland in der Nacht - Das Leben des Heinrich Heine (TV) Es erscheint ja beinahe unmöglich, das Leben von Heinrich Heine innerhalb nur einer Stunde komplett abzuhandeln. Doch weit gefehlt bei der Verfilmung „Denk ich an Deutschland in der Nacht - Das Leben des Heinrich Heine“, die es tatsächlich geschafft hat, die Abstriche genau an den richtigen Stellen zu machen und somit, trotz sehr knapp bemessener Spielzeit, ein doch umfangreiches und interessantes Bild des deutschen Literaten zu vermitteln. Dass dies so gut gelang, ist in erster Linie dem Regisseur und Drehbuchautor Gordian Maugg anzurechnen, der sein Augenmerk auf die wirklich wichtigen Dinge gerichtet hat, und dabei scheinbar nie vergaß, dass ein Spielfilm immer auch einen gewissen Unterhaltungswert braucht. Für reichlich gute Unterhaltung sorgt in diesem Fall Fabian Busch, der Heinrich Heine im Alter von 18-34 Jahren verkörpert. Busch ist es gelungen, den frechen und oftmals auch sehr ironischen Heine lebendig werden zu lassen und hat dem Film damit genau die richtige Portion Witz und Leidenschaft verliehen, die er gebraucht hat, um eine gänzlich runde Sache zu werden.



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