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Mein verschärftes Wochenende
The Long Weekend
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Regie
Pat Holden
Drehbuch
Tad Safran, Matt Manfredi
Produzenten
Paul Brooks, Shawn Williamson
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 90 min Land Kanada Kinostart 29.06.2006 DVD-Start 30.11.2006 Verleih United International Pictures |
Story
Cooper und Ed Waxman sind zwei völlig unterschiedliche Brüder. Der eine, Cooper, ist Schauspieler und schleppt jedes Mädchen ab, das er kriegen kann, der andere liebt seine Freundin und hat einen guten Job in der Werbebranche. Sie sind beide vollkommen zufrieden mit ihrem jeweiligen Leben und können das des anderen wenig verstehen. Doch als Ed's Freundin mit ihm Schluss macht, bricht für ihn eine Welt zusammen und alles läuft aus dem Ruder. Coopers Allewelt-Heilmittel als gut gemeinter Bruderrat? Natürlich: Sex. Hemmungsloser, wilder und anonymer Sex. Ed traut Cooper blöderweise dann doch einmal über den Weg und stimmt dem zu, etwas Spaß zu haben. Das alles macht's nur leider noch schlimmer...
Schauspieler
Chris Klein, Brendan Fehr, Chandra West, Craig Fairbrass, Paul Campbell, Cobie Smulders, Kristina Copeland, Chelan Simmons, Evangeline Lilly, Angelika Libera
Filmkritik von Thomas Ays
Zum Teil ist "Mein verschärftes Wochenende" wirklich allerunterste Schublade. In diesem Streifen werden Dinge getan und gezeigt, die sind einfach nur als widerwärtig zu bezeichnen. Das ist keine Teeniekomödie und auch keine filmische Unterhaltung mehr, das ist widerlich und will wirklich keiner sehen. Wie die Macher rund um Regisseur Pat Holden, der mit diesem Film sein Debüt gibt, auf die Idee kommen konnten, derart niveaulos zu werden, bleibt auch nach dem Abspann ein echtes Rätsel.
Ab und an schaffen es die Mimik und Gestik der beiden Hauptdarsteller Chris Klein („American Pie“, „American Pie 2“) und Brendan Fehr („Biker Boyz“, TV-Serie „Roswell“) dem Zuschauer ein Lächeln abzugewinnen. Das war es dann aber auch schon mit den positiven Aspekten dieses Films. Lachen kann man hier höchst selten, was aus „Mein verschärftes Wochenende“ einen von Grund auf belanglosen Streifen werden lässt. Man darf in diesem Zusammenhang ab und an hier auch gern das Wörtchen "geschmacklos" verwenden. Und wenn man dann noch dieses grottige Wohlfühl-Happy-End erlebt, kann es einem wirklich fast nur schlecht werden.

