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Thank you for Smoking
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Regie
Jason Reitman
Drehbuch
Jason Reitman
Produzent
David O. Sacks
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 31.08.2006 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Nick Naylors Job ist es, Zigaretten in der Öffentlich als vollkommen harmlos darzustellen. Er ist ein hervorragender Redner und Wahrheitsverdreher, weshalb er für die Tabakindustrie an vorderster Front kämpft. Eigentlich läuft für Nick alles ganz prächtig, bis ihm die bildhübsche Reporterin Heather Holloway den Kopf verdreht. Diese setzt ihre weiblichen Reize ein, um dem dynamischen Zigarettenvertreter seine tiefsten Geheimnisse zu entlocken - die selbstverständlich ein paar Tage später in der Zeitung nachzulesen sind und Nicks Karriere alles andere als gut tun.
Schauspieler
Aaron Eckhart, Maria Bello, Cameron Bright, Adam Bright, Sam Elliott, Katie Holmes, David Koechner, Rob Lowe, William H. Macy
Filmkritik von Kathrin Lang
Welch Enttäuschung! Erwartet hatte man eine bissige Satire, die uns Rauchern endlich einmal zeigt "wo der Hämmer hängt". Bekommen habe wir einen seichten Beitrag über die (ohnehin bekannten) Vor- und Nachteile von Zigaretten, gepaart mit einer herzerwärmenden Vater-Sohn-Beziehungskiste. „Thank you for Smoking“ ist tatsächlich einige Zigaretten davon entfernt irgendjemanden aufzurütteln oder zum Nachdenken anzuregen. Mal davon abgesehen lassen sich aber dennoch ein paar positive Anmerkungen zu diesem Film machen. Manche Stellen sind in der Tat sehr lustig, was vor allem an der meist sehr gut gewählten Besetzung liegt. Besonders überzeugend wirkt William H. Macy als Senator Finistirre, der für so manchen „Brüller“ sorgt. Katie Holmes ist in ihrer Rolle des Journalistenflittchens zwar etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber dennoch Spaß.
Trotz allem lautet das Fazit: „Thema verfehlt, sechs, setzten!“ Diesen Schuh muss sich "Thank you for Smoking" zweifellos anziehen.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy, Bester Schauspieler - Musical / Comedy (Aaron Eckhart)
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Kommentare
Michael schreibt am 11.01.08, 22:41
Also Kathrin, ich muss Dir leider sagen, dass der letzte Satz mit dem "sechs - setzen" eher für Dich gelten muss. Dieser Film ist meiner Meinung nach perfekt inszeniert und könnte kaum mehr zum Nachdenken anregen. Wenn dieser Film euch Raucher bzw. Raucherinnen nicht zum Nachdenken anregt, dann solltet ihr euch wirklich mal fragen, ob da nicht vielleicht die Zigaretten schon einige destruktive Folgen bei euch hinterlassen haben. Der Film hat wirklich alle Zutaten, um ein extrem wichtiges und ernstes Thema so zu verarbeiten, dass man amüsiert, schockiert, nachdenklich und gleichzeitig informiert aus dem Kino bzw. Fernsehsessel geht ohne den Fernseher vorzeitig auszumachen. Gerade letzteres ist nämlich immer wieder die Taktik von Raucher(innen)und deshalb eine EINS mit Sternchen für diesen sehr gelungenen fesselnden Film, der seine Wirkung bei (fast) jedem Menschen hinterlassen dürfte, auch wenn diese Wirkung erst leich verzögert kommt. Aber mal ehrlich, Raucher sind i.d.R. Schwerstsüchtige und sowieso durch keinem Film, keine Doku und auch keine Diskussion zu heilen. Sie stecken sich höchstens aus Nervosität oder aus Protest gegen eine unbequeme Wahrheit noch ne Zigarette an, anstatt etwas zu ändern. Ich bin übrigens auch vor einigen Jahren Raucher gewesen und habe irgendwann nicht mehr geblockt, ignoriert und verharmlost, sondern gehandelt und bin sehr froh darüber.
Ardron schreibt am 06.10.07, 23:47
Maßlos enttäuscht bin ich über diesen Film. Anstatt ihn zu nutzen um ganz klar ein Statement gegen das Rauchen hinzulegen, lernt man eigentlich nur, dass es egal ist welche Meinung man vertritt – solange man die richten Argumente hat. Titel total unpassend und hinzukommt, dass der Hauptcharakter als Ethikfreier Workaholic nicht wirklich sympathisch wirkt.
