One Way

Filmplakat One Way
Regie Reto Salimbeni  Drehbuch Reto Salimbeni  Produzenten Shannon Mildon, Til Schweiger, Josef Steinberger, Ingo Vollkammer, Tom Zickler 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 116 min
Land Deutschland, Kanada  Kinostart 25.01.2007  DVD-Start 27.09.2007  Verleih United International Pictures

Story

Eddie hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann: Er hat eine bildhübsche Verlobte und einen guten Job in der Firma ihres Vaters. Doch dann geschieht etwas Fürchterliches: Eine Arbeitskollegin und gute Freundin von Eddie wird vergewaltigt, und dass von niemand anderem als Anthony – dem Bruder seiner Verlobten und Teilhaber der Firma in der Eddie beschäftigt ist. Eddie erfährt davon, kann jedoch nicht handeln, da Anthony von seiner großen Leidenschaft und Schwäche, den Frauen, weiß. Aus Angst seine Verlobte verlieren zu können und beruflich abzusteigen, sagt er vor Gericht falsch aus. Kurze Zeit später wird Anthony tot aufgefunden und alle Beweise führen zu Eddie…

Schauspieler

One Way Til Schweiger, Lauren Lee Smith, Eric Roberts, Ned Bellamy, Michael Clarke Duncan, Sebastien Roberts, Sonja Smits

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms One Way Laut Statistik finden allein in Deutschland täglich 400 Vergewaltigungen statt – die hohe Dunkelziffer eingerechnet. Oftmals kommt es zur Anzeige, doch spätestens vor Gericht sieht es für viele Opfer schlecht aus. Mangelnde Beweislage und Falschaussagen sind dafür verantwortlich, dass zahlreiche Vergewaltiger frei herumlaufen. Dass diesem ‚Vorgehen‘ ein Riegel vorgeschoben werden muss, zeigt uns „One Way“, der neue Thriller aus dem Hause Schweiger. Ob und inwiefern die hier gezeigten Mittel und Wege die richtigen sind, sei dahingestellt. Sicher ist jedoch, dass „One Way“ auf die große Ungerechtigkeit unserer (oder hier: der amerikanischen) Gesetzgebung hinweist. Es geht allerdings nicht nur darum, handelt es sich bei diesem Film doch um ein viel umfangreicheres Gefüge. Ein Gefüge aus Verrat, Untreue, Lügen und schlichtweg Bösartigkeit. Gänsehaut und Mitleid sind stetige Begleiter des Zuschauers, kann man doch zutiefst nachempfinden was hier vor sich geht und wie die Betroffenen sich fühlen. Die Hauptdarsteller wirken alle überzeugend; besonders Til Schweiger und Lauren Lee Smith machen eine gute Figur und bereichern den Film damit ungemein. Etwas klischeehaft hingegen kommt Eric Roberts in seiner Rolle des Rechtsanwalts daher und auch manche Handlungssequenzen wirken eher gestellt und alles andere als überzeugend. Dennoch: „One Way“, das lohnt sich – kann doch bestimmt jeder etwas aus dieser Lektion lernen.



Besucherbewertung
3.4 / 5  (23 votes)

Kommentare

Sylvia schreibt am 17.09.07, 18:22
Ich finde den Film gut. Ich war im Kino und die Zuschauer haben geklatscht bei der Szene wie das Mädel sich an ihrem Vergewaltiger gerächt hat.
Flo schreibt am 16.02.07, 18:30
Bei One Way ist eins klar, die meisten Kinogänger werden Frauen sein, den Til Schweiger spielt ja die Hauptrolle ;-) ...doch One Way ist einer von den Filmen die keiner braucht und nur verschwundung von Zeit und Geld sind.
holger2 schreibt am 02.10.08, 13:13
typischer frauenfilm
jacqueline schreibt am 01.11.07, 23:01
dieser film greift ein tabu-thema auf. ich bin dankbar, dass ein erfolgreicher mann wie til schweiger so großen mut hat, so einen film zu drehen. es ist unglaublich wichtig dieses thema zu bearbeiten und "one way" regt zum nachdenken an. gratulation für den gelungenen film!!! bitte weiter so !! wer zur quelle will, muss gegen den strom schwimmen - und das ist mit "one way" perfekt gelungen!! Danke !
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