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Vidocq
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Regie
Pitof
Drehbuch
Jean-Christophe Grangé, Jean-Christophe
Produzenten
Dominique Farrugia, Olivier Granier
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 98 min Land Frankreich, 2001 DVD-Start 27.10.2004 Blu-ray-Start 12.04.2010 Verleih Sunfilm |
Story
Im Paris um 1830 hat es Detektiv Vidocq endlich geschafft und den so genannten "Alchemisten" in die Enge gedrängt. Doch er verliert und stirbt im Kampf gegen die verhüllte Person. Auftritt Etienne Boisset, ein junger, engagierter Reporter. Der will die Legende Vidocq ergründen und wissen, wie er zu Tode kam. Das, was er jedoch herausfindet, ist schlimmer, als er sich vorstellen konnte. Es dauert nicht lange und Etienne hat mehr Probleme am Hals, als Paris Straßen hat. Wird er diesen Fall lösen können und vor allem: Wird er das lebend hinbekommen?
Schauspieler
Gérard Depardieu, Guillaume Canet, Inés Sastre, André Dussollier, Edith Scob, Moussa Maaskri, Jean-Pierre Gos, Isabelle Renauld, Jean-Pol Dubois, André Penvern, Gilles Arbona, Jean-Marc Thibault, François Chattot, Elsa Kikoïne, Fred Ulysse
Filmkritik von Thomas Ays
„Vidocq“ ist optisch ein Meisterwerk, was schon das genial gestaltete Cover zum Film zeigt. Der visionäre Regisseur Pitof inszenierte hier seinen ersten Film und beweist, was in Frankreich an Optik und visuellen Effekten möglich ist. Technisch ist „Vidocq“ auf jeden Fall sehenswerte Kost – ganz im Gegensatz zum Drehbuch. Pitof, der als Co-Autor an Bord war, schrieb gemeinsam mit Jean-Christophe Grangé („Die purpurnen Flüsse“) das Skript zum Film und lässt die Story platt und vorhersehbar werden. Es ist im Grunde von Anfang an offensichtlich wohin die Reise geht und auch griffigen Dialogen hat dieser Streifen bisher noch nichts gehört. Schade drum, denn neben den Effekten sind vor allem die Schauspieler nennenswert. Sowohl Gérard Depardieu als Vidocq, als auch Guillaume Canet als Etienne Boisset machen ihre Sache durchweg glaubhaft.
Nach „Der Pakt der Wölfe“, der etwa zur gleichen Zeit, wie „Vidocq“ entstand, bietet dieser französische Film sehenswerte Optik und überzeugende Schauspieler. Leider ist hier jedoch kein sehenswertes Endergebnis entstanden, sondern lediglich durchschnittliche, französische Filmkost, die hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Der portugiesische Filmpreis Fantasporto zeichnete „Vidocq“ für die besten visuellen Effekte aus und auch Pitof selbst erhielt den Grand Prize of European Fantasy Film in Silber. Eine Nominierung als besten Film folgte überdies.