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Schräger als Fiktion
Stranger than Fiction
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Regie
Marc Forster
Drehbuch
Zach Helm
Produzenten
Lindsay Doran, Nathan Kahane
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 113 min Land USA Kinostart 08.02.2007 DVD-Start 10.07.2007 Verleih Sony Pictures |
Story
Harold Crick ist einer der langweiligsten Menschen auf unserem Planeten. Außer seiner Arbeit als Steuereintreiber macht er nichts weiter in seinem Leben - er hat keine Hobbys, keine Freunde, keine Frau. Dies alles soll sich jedoch schlagartig ändern, als er plötzlich eine weibliche Stimme hört, die ihm sein Leben erzählt. Am Anfang glaubt er verrückt zu werden, doch mit der Zeit wird ihm klar, dass diese Frau mehr über ihn weiß, als er selbst. Als sie dann auch noch beginnt, seinen Tod zu planen, sucht er voller Panik Hilfe bei einem Literaturprofessor, der ihm sagen soll, welche Art von Geschichte seinem Leben ähnelt: Tragödie oder Komödie? Da die Erzählerin tatsächlich Harolds Tod in Erwägung zieht und auch sonst nicht viel Witziges passiert, liegt die Antwort nahe…
Schauspieler
Will Ferrell, Dustin Hoffman, Emma Thompson, Maggie Gyllenhaal, Queen Latifah, Tony Hale, Linda Hunt, Tom Hulce, Kristin Chenoweth, Eli Goodman, Denise Hughes
Filmkritik von Kathrin Lang
In was für einer Welt würden wir leben, wenn Schriftsteller die absolute Macht über jeden von uns hätten? Man stelle sich vor: An einem guten Tag lassen sie uns mal eben die tollsten Sachen erleben, formen uns zu einem rundum zufriedenen und glücklichen Menschen. An einem schlechten Tag hingegen, bringen sie uns mal eben "um die Ecke" und überlegen sich zu diesem Zweck auch noch die grausamsten Methoden - ein Sprung vom Dach oder vielleicht doch lieber einen schrecklichen Autounfall? „Schräger als Fiktion“ erweckt genau diese, nicht all zu angenehmen, Vorstellungen auf unserer Leinwand zum Leben. Wie der Titel schon verrät – eine einfach schräge Idee, deren Umsetzung stellenweise zwar etwas zu langatmig geraten ist, im Großen und Ganzen gesehen, aber für jede Menge Spaß beim Publikum sorgt. Letztendlich lebt „Schräger als Fiktion“ ganz klar von seiner grandiosen Besetzung. In diesem Fall ist es der Traumfabrik sogar tatsächlich gelungen, unserem Will Ferrell eine anständige Rolle zu verpassen. Davon, dass Emma Thompson in ihrer Rolle der verzweifelten Schriftstellerin einfach großartig ist, brauchen wir eigentlich gar nicht weiter zu sprechen. Diese Frau ist eine Wucht, und dass an allen Ecken und Enden. Aber auch Dustin Hoffman ist in diesem Fall einen Kinogang wert, wirkt er als Literaturprofessor doch unglaublich echt und oftmals sogar mehr als nur witzig.
„Schräger als Fiktion“ – eine gelungene Komödie mit viel Witz und noch mehr Charme.
