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Edgar Wallace: Das Geheimnis der grünen Stecknadel
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Regie
Massimo Dallamano
Drehbuch
Peter M. Thouet, Bruno de Geronimo, Massimo Dallamano
Produzenten
Horst Wendlandt, Leo Pescarolo, Rudolph Herzog jr.
Genre Krimi FSK 16 Filmlänge 90 min Land Deutschland, Italien, 1972 Kinostart 09.03.1972 DVD-Start 07.03.2005 Verleih Universum Film |
Story
Am Ufer der Themse wird eine Mädchenleiche gefunden. Am Tatort findet sich auch eine grüne Stricknadel. Es stellt sich heraus, dass sie Schülerin des nahe gelegenen Mädchen-Colleges gewesen ist. Inspektor Barth nimmt die Ermittlungen auf. Schnell hat er einen ersten Verdächtigen. Der Italienischlehrer Henry Rossini liebt eine seiner Schülerinnen und war zum Zeitpunkt des Mordes am Tatort. Hat er etwas mit dem Mord zu tun, oder steckt mehr dahinter?
Schauspieler
Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Fabio Testi, Günther Stoll, Cristina Galbó
Filmkritik von Thomas Ays
Eine Ära geht zu Ende. Joachim „Blacky“ Fuchsberger ist in der 37. Edgar Wallace-Verfilmung „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ das 13. und letzte Mal in einem Film dieser Reihe zu sehen. Auch Karin Baal, die in drei Filmen mitspielte und Günther Stoll (vier Filme) gaben mit diesem Film ihre Abschiedsperformances. Schnell ist auch klar, warum viele mit dieser erfolgreichen Kino- und Filmreihe gedanklich wohl abgeschlossen haben. Oft erinnert die deutsch-italienische Produktion um „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ nämlich mehr an einen weiteren, sinnlosen Teil des „Schulmädchen Report“. Zeitweise wird man das Gefühl nicht los, extra Szenen erfunden zu haben, nur um noch mehr nackte Brüste zeigen zu können. Hier präsentieren sich die wilden 70er extrem penetrant, was diesen Film viel Glaubwürdigkeit kostet. Die Darsteller sind zwar überzeugend und die Geschichte ist für sich betrachtet auch in Ordnung, diese sinnlosen Liebes- und Nacktszenen jedoch rauben einem fast den letzten Nerv. Somit hat „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ die Zeit nicht schadensfrei überstanden und blieb in den wilden 70er Jahren stecken. Schade für die Schauspieler und schade um die Produktion. Auch die Tatsache, einen bunten Film dieser Reihe ertragen zu müssen, trübt den Gesamteindruck. Eine Edgar Wallace-Geschichte ist und bleibt ein Film in schwarz/weiß.
Wissenswertes
Die Edgar Wallace-Filme sind in verschiedenen Boxen auf DVD erschienen und sind, wie folgt, unterteilt:
Edgar Wallace Edition 01:
• Der Frosch mit der Maske
• Der rote Kreis
• Die Bande des Schreckens
• Der grüne Bogenschütze
Edgar Wallace Edition 02:
• Die toten Augen von London
• Das Geheimnis der gelben Narzissen
• Der Fälscher von London
• Die seltsame Gräfin
Edgar Wallace Edition 03:
• Das Rätsel der roten Orchidee
• Die Tür mit den 7 Schlössern
• Das Gasthaus an der Themse
• Der Zinker
Edgar Wallace Edition 04:
• Der schwarze Abt
• Das indische Tuch
• Zimmer 13
• Der Hexer
Edgar Wallace Edition 05:
• Die Gruft mit dem Rätselschloß
• Das Verrätertor
• Wartezimmer zum Jenseits
• Neues vom Hexer
Edgar Wallace Edition 06:
• Der unheimliche Mönch
• Der Bucklige von Soho
• Das Geheimnis der weißen Nonne
• Die blaue Hand
Edgar Wallace Edition 07:
• Der Mönch mit der Peitsche
• Der Hund von Blackwood Castle
• Im Banne des Unheimlichen
• Der Gorilla von Soho
Edgar Wallace Edition 08:
• Der Mann mit dem Glasauge
• Das Gesicht im Dunkeln
• Die Tote aus der Themse
• Das Geheimnis der grünen Stecknadel
• Das Rätsel des silbernen Halbmonds
Edgar Wallace Edition 09: (TV-Serie)
• Die Katze von Kensington
• Karussell des Todes
• Der Blinde
• Das Schloss des Grauens
Edgar Wallace Edition 10: (TV-Serie)
• Das Haus der toten Augen
• Die unheimlichen Briefe
• Die vier Gerechten
• Whiteface
Folgende Filme sind außerhalb der DVD-Boxen erschienen:
• Der Rächer
• Das Rätsel des silbernen Dreiecks
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