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Pathfinder - Fährte des Kriegers
Pathfinder
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Regie
Marcus Nispel
Drehbuch
Laeta Kalogridis, Todd Komarnicki
Produzenten
Mike Medavoy, Arnold W. Messer, Marcus Nispel
Genre Abenteuer FSK 18 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 26.04.2007 DVD-Start 27.08.2007 Blu-ray-Start 29.11.2007 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
600 Jahre bevor Columbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien seinen Fuß auf den Kontinent setzte, fielen die Wikinger als brutale Eroberer in Amerika ein. Einst ließen sie den jungen „Ghost“ dort in der Fremde zurück. Die Indianer nahmen ihn auf und erzogen ihn als einen der ihren. Nun, 15 Jahre später, sind die Wikinger zurück und Ghost muss sich entscheiden welchen Weg er nimmt. Den der Rache oder den zurück zum Volk seiner Väter…
Schauspieler
Karl Urban, Jay Tavare, Nathaniel Arcand, Moon Bloodgood, Clancy Brown, Kevin Loring, Russell Means, Ralf Moeller
Filmkritik von Melanie Frommholz
Fast könnte man meinen, man sei bei „Pathfinder - Fährte des Kriegers“ in einem Sequel von „Der Herr der Ringe" gelandet: „Éomer gegen die Orks“ so könnte der Titel auch lauten. Nicht nur, dass der Film über die gesamte Länge bei der Optik von Peter Jacksons genialer Romanadaption mehr als abgekupfert hat, bei manchen Einstellungen meint man tatsächlich nicht Indianer sondern Elben huschen durchs Bild. Auch die Musik und die Kampfszenen sind doch sehr angelehnt an das einmalige Fantasyspektakel. Wenig bis gar keine Dialoge runden eine enttäuschende Geschichte ab, die an sich Potential gehabt hätte, in ihrer Umsetzung jedoch so gar nicht funktionieren will. Für den Nachhauseweg gibt es dann auch gleich noch ein Päckchen platter Lebensweisheiten. Sicherlich, Freunde des brutalen Gemetzel kommen zumindest in dieser Hinsicht auf ihre Kosten: Da fliegen Köpfe und Augen, da spritzt das Blut. Wenn man nicht mehr von einem Film erwartet, ist man bei „Pathfinder“ wahrscheinlich richtig. Für alle anderen, die sich gerne auch noch eine gute Geschichte erzählen lassen wollen, bleibt als Trostpflaster nur einige stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen und ein „leckerer“ Karl Urban in leichter Bekleidung.
Wissenswertes
Der Film basiert auf dem norwegischen Streifen „Ofelas“ von Regisseur Nils Gaup. Nachdem er „Pathfinder“ gesehen hatte soll er gesagt haben: „Bereits zweimal hat Hollywood Remakes meiner Filme gemacht und beide Male haben sie es geschafft daraus den schlechtestes Film aller Zeiten zu machen.“
Das andere Remake war „Kopf über Wasser“.
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Kommentare
Kinotiger schreibt am 30.10.10, 19:31
Spannend, brutal und actionreich - dazu eine, zugegeben, sehr fantasievolle aber fesselnde und gut in Szene gesetzte Story. Der Film hat alles, was einen guten Abenteuerfilm, und somit eine gute Heimkinounterhaltung, ausmacht.. sofern man auf derartige Gemetzelfilme steht ;)
Nic schreibt am 13.02.07, 14:35
"Pathfinder" wird - so der Trailer - für "2007 nach Christi" angekündigt. Jaja, da isser wieder, der Christi. Kurz nach "Mona Lisas Lächeln" könnte das der zweite Werbespruch werden, der in den letzten Jahren für einen Flop verantwortlich war. Wieder lacht das Publikum (Rocky-Publikum, immerhin!), wieder lacht das Feuilleton, und wieder schade um eine Werbefirma. Und alles denkt: Wenn der Film genauso intelligent ist wie der Trailer....
Mawl schreibt am 06.03.07, 16:50
ich erwarte einen Brutalen Film ohne anspruchsvolle Handlung... ^^

