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Als das Meer verschwand
In My Father's Den
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Regie
Brad McGann
Drehbuch
Brad McGann
Produzenten
Trevor Haysom, Dixie Linder
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 126 min Land Neuseeland Kinostart 30.11.2006 DVD-Start 29.06.2007 Blu-ray-Start 22.11.2007 Verleih Capelight |
Story
Paul ist ein renommierter Kriegsjournalist, der überall in der Welt schon seine Bilder schoss und seine Geschichten schrieb. Im Grunde ist Paul ein Held - wenn er nur nicht in sich vollkommen kaputt wäre.
Nach 17 Jahren kehrt er nach Hause zurück. 17 Jahre hat er weder seinen Vater, noch seinen Bruder gesprochen. Nun ist der Vater tot - und Paul wieder hier. Hätte er geahnt, was auf ihn zukommt, wäre er besser weit weg geblieben. Hier, in Neuseeland, holt ihn die Vergangenheit wieder ein und Paul muss sich ihr stellen, wenn er nicht untergehen will...
Schauspieler
Matthew Macfadyen, Emily Barclay, Miranda Otto, Colin Moy, Jimmy Keen, Toby Alexander, Nicholas Hayward, Vanessa Riddell, Matthew Chamberlain, Peter Hishon, Jodie Rimmer, Vicky Haughton
Filmkritik von Thomas Ays
Das was uns Regisseur und Drehbuchautor Brad McGann da zeigt, ist starker Stoff. Er schafft es, bildgewaltig und immer stimmig, einen Film auf die Leinwand zu zaubern, der nur als großartig zu beschreiben ist. McGann schafft es herausragend seine Puzzleteile zu zerstreuen und dann, scheinbar spielend einfach, wieder zusammenzusetzen. Es ist schlicht atemberaubend, wie er das tut und mit wem er das tut. Die Besetzung des Matthew MacFadyen ist hier nur als ein Geniestreich zu bezeichnen. Der Charakterkopf ist derart überzeugend in seiner Rolle, dass einem als Zuschauer fast die Luft wegbleibt. Er spielt seinen Charakter, der wirklich so kaputt ist, auf eine authentische Art und Weise, dass man sich als Zuschauer wirklich fragt, wie man so überzeugend spielen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Eine mehr als herausragende Leistung, die vollkommen unverständlich nicht für den OSCAR nominiert wurde.
“Als das Meer verschwand“. Wie der Titel schon sagt. Hier wird’s tiefgründig, spannend, packend, melancholisch, ergreifend, dramatisch. Dieser Film ist ein kleines Juwel.
Wissenswertes
Bei den New Zealand Screen Awards erhielt "Als das Meer verschwand" 10/10 Auszeichnungen! Bester Film, beste Regie, beste Kamera, bester Schnitt, bestes Drehbuch und bester Ton. Außerdem wurden die Schauspieler Matthew Macfadyen und Emily Barclay als bester Schauspieler, beziehungsweise beste Schauspielerin und Colin Moy und Jodie Rimmer als bester Nebendarsteller, beziehungsweise beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
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Kommentare
Doris schreibt am 07.09.11, 22:52
Oh, vielen Dank für die tolle Bewertung, hier spricht mir mal einer vollkommen aus der Seele! Vor allem hätte auch ich mir eine international größere Anerkennung und das Bemerken der enormen darstellerischen Leistung von Matthew Macfadyen seitens der Academy (Oscars) gewünscht. Wer da so alles einen Oscar erhält... da wäre diese Trophäe für die Leistung in diesem Film mehr als gerechtfertigt gewesen!
