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Black Christmas
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Regie
Glen Morgan
Drehbuch
Glen Morgan
Produzenten
James Wong, Marc Butan, Marty Adelstein, Steve Hoban
Genre Horror FSK 18 Filmlänge 85 min Land USA Kinostart 21.12.2006 DVD-Start 05.12.2007 Verleih Concorde Film |
Story
Eigentlich wollten die sechs Studentinnen ein gemütliches Weihnachten in ihrem Verbindungshaus verbringen. Zwar sind sie alle nicht sonderlich motiviert, geben sich aber dennoch Mühe die Feststage gut hinter sich zu bringen. Doch plötzlich verschwindet eines der Mädchen spurlos. Nach einigen sehr merkwürdigen Anrufen, kommt langsam Sorge auf und die Studentinnen erinnern sich an die Familie zurück, die vor ihnen in diesem Haus gelebt hat:
Billy hatte keine schöne Kindheit. Seine Mutter hatte keinen Funken Liebe für ihn übrig und sein Vater wurde auf brutalste Weise von dem Freund seiner Mutter ermordet. Fortan lebt Billy, von seiner Familie gnadenlos verstoßen und gemieden, auf dem Dachboden. Als seine Mutter ihm dann auch noch eine kleine Schwester beschert, verliert er gänzlich die Nerven und rächt sich auf grauenvolle Art und Weise an seiner Familie.
Jetzt scheint Billy wieder zurückgekehrt zu sein und die Studentinnen bangen um ihr Leben…
Schauspieler
Katie Cassidy, Mary Elizabeth Winstead, Michelle Trachtenberg, Chrystal Lowe, Kristen Cloke, Lacey Chabert, Andrea Martin, Jessica Harmon, Oliver Hudson, Leela Savasta
Filmkritik von Kathrin Lang
Während die meisten Menschen zu der Weihnachtszeit eher besinnliche Gedanken hegen, geht es bei Glen Morgans „Black Christmas“ alles andere als friedlich zu. Das Remake des gleichnamigen Horrorstreifens aus dem Jahre 1974, verbreitet von Anfang an eine ganz und gar unfröhliche Stimmung, die bei dem bereits festlich gestimmten Publikum überhaupt nicht gut ankommen will. Im altbekannten Slasherstyle (à la „Scream“ & Co.) rollen hier - zwischen bunten Geschenken und geschmücktem Weihnachtsbaum - die Köpfe der Verbindungsmädchen - und das ohne jeglichen Sinn und Verstand. Vergeblich versuchte Glen Morgan seiner Geschichte mehr Halt zu geben, indem er immer wieder Flashbacks in die Handlung eingebaut hat, die dem angewiderten Zuschauer mehr Hintergrundinformationen verschaffen sollen. Diese Rückblicke in Billys (ach so traurige) Vergangenheit, festigen hier jedoch nichts und vor allem niemanden. Hin und wieder erscheint alles so lächerlich, dass man sich schon wieder über das Geschehene amüsieren kann. Ob dies jedoch im Sinne der Macher war, kann leicht bezweifelt werden. "Oh du fröhliche?" Wohl kaum!

