Krass

Running with Scissors

Filmplakat Krass
Regie Ryan Murphy  Drehbuch Ryan Murphy  Produzenten Ryan Murphy, Brad Grey, Brad Pitt, Jennifer Aniston, Dede Gardner 
Genre Drama  FSK Filmlänge 121 min
Land USA  Kinostart 18.01.2007  Verleih Sony Pictures

Story

Die Geschichte des Augusten Burroughs beginnt 1971. Seine Mutter Deirdre und sein Vater Norman streiten sich unentwegt. Deirdre ist völlig durchgeknallt, vorsichtig ausgedrückt. Sie schreibt Gedichte, die kein Magazin veröffentlichen will. Sie ist besessen davon, dass sie einmal berühmt werden wird.
Nachdem sie Norman, mithilfe ihres Psychiaters Dr. Finch, erfolgreich aus dem Haus getrieben hat, verfällt sie vollends den Tabletten und dem Arzt. Schließlich gibt sie Augusten Dr. Finch, der ihn adoptieren soll. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf, denn noch verrückter, als Deirdre ist die Familie des Psychiaters...

Schauspieler

Krass Annette Bening, Brian Cox, Joseph Fiennes, Evan Rachel Wood, Alec Baldwin, Jill Clayburgh, Joseph Cross, Gwyneth Paltrow, Kristin Chenoweth

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Krass „Krass“, oder „Running with Scissors“, wie er im Original heißt, ist genauso, wie der Titel sagt: Hier geht’s turbulent zu. Die Geschichte ist tragisch, komisch und zeitweise völlig durchgeknallt. Die Darsteller sind allesamt wunderbar ausgewählt. Annette Bening scheint für diese Rolle geboren zu sein, Gwyneth Paltrow sorgt in wenigen Sequenzen für einige echte Lacher, Brian Cox ist grandios als Psychiater und Evan Rachel Wood ist einfach brillant. Auch Joseph Cross als Augusten und der psychisch angeschlagene Joseph Fiennes als sein Liebhaber sind toll ausgewählt.
“Krass“: Manchmal schwermütig, ab und an seltsam, insgesamt gesehen aber ein irgendwie toller Film, der nicht nur großartig gespielt ist, sondern deren Geschichte fesselt und interessiert – jedoch sicher kein Film für ein breites Publikum.

Auszeichnungen

Golden Globe-Nominierungen

Beste Schauspielerin - Musical / Comedy (Annette Bening)



Besucherbewertung
4.0 / 5  (4 votes)

Kommentare

mcRebe schreibt am 09.07.07, 21:09
Langatmig und recht unspannender Streifen. Inhaltlich zwar ganz passabel - sofern man sich an die kranke Atmosphäre gewöhnt hat - aber doch insgesamt viel zu langweilig um ununterbrochen die Handlung verfolgen zu können.
Da wird der Vater als böser Alki hingestellt, dabei ist er der einzig Normale in diesem Film (und trennt sich Gott sei dank von seiner verrückten Frau). Leider kann man sich weder in der Rolle des Sohnes noch der Mutter hineinversetzen, da einfach zu unrealistisch.

Fazit: FLOPP!
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