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The Wind that Shakes the Barley
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Regie
Ken Loach
Drehbuch
Paul Laverty
Produzent
Rebecca O'Brien
Genre Kriegs-Drama FSK 12 Filmlänge 127 min Land Frankreich, Irland, Großbritannien Kinostart 28.12.2006 Verleih Neue Visionen |
Story
Irland 1920: Der 1. Weltkrieg ist überstanden, doch für die irischen Landsleute beginnt der große Kampf um Gerechtigkeit erst jetzt. Britische Soldaten besetzten das Land und bringen den Iren keinerlei Respekt entgegen. Als Damien dabei zusieht, wie sein bester Freund von britischen Soldaten wegen einer Lappalie ermordet wird, entschließt er sich dazu, bewaffneten Widerstand zu leisten. Zusammen mit einer Gruppe junger Leute zieht er in den Krieg und stößt dabei mehr als nur einmal an seine moralischen Grenzen; doch er ist schon zu weit gegangen, um jetzt wieder zurück zu kehren.
Schauspieler
Cillian Murphy, Padraic Delaney, Liam Cunningham, Orla Fitzgerald, Mary Riordan, Mary Murphy, Lawrence Barry
Filmkritik von Kathrin Lang
„The Wind that Shakes the Barley“ führt uns zu zurück zu den Ursprüngen des Krieges in Irland und damit zurück zu der Entstehung der IRA („Irisch-Republikanische Armee“). Alles beginnt mit der Besetzung des Landes durch britische Soldaten, die das irische Volk weder geachtet, noch respektiert haben. „Was macht ihr da, ihr dreckigen Iren? Öffentliche Versammlungen sind verboten“, ist ein Satz der zu Beginn des Filmes fällt und der bereits den ersten erbarmungslosen Mord einleitet. Doch es kommt noch schlimmer: Nach einem gewaltvollen Krieg kommt es zu einem Friedessabkommen, das das Land in zwei Fraktionen spaltet. Da sind nun jene Iren, die den Vertrag akzeptieren und dem britischen König Treue schwören und da sind jene, die vollkommene Unabhängigkeit fordern. Es entbrennt erneut ein Krieg – doch dieses Mal kämpfen Landsleute gegen Landsleute, Freunde gegen Freunde und Brüder gegen Brüder. Regisseur Ken Loach und Drehbuchautor Paul Laverty kannten bei der Erzählung dieser wahren Geschichte keine Gnade und zeigen die Realität völlig ungeschminkt. Gewaltvoll und knallhart wurden die Szenen gestaltet; weitaus grauenhafter als es ein 12-jähriges Kind ertragen könnte (vgl. FSK). Getragen wird diese tragische Geschichte von einer genialguten Schauspielerriege. Ganz vorne mit dabei: Cillian Murphy, der nach „Breakfast on Pluto“ erneut mit tollen schauspielerischen Leistungen glänzt.

