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Five Fingers
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Regie
Laurence Malkin
Drehbuch
Laurence Malkin, Chad Thurmann
Produzenten
Adam Rosenfelt, Laurence Fishburne, Helen Sugland, Malcolm Petal, Dolly Hall, Josh Kesselmann, Kelley Feldsott Reynolds, Laurence Malkin, Stavros Merjos
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 83 min Land USA, 2006 DVD-Start 17.01.2007 Verleih Ascot Elite |
Story
Der holländische Ex-Banker Martijn ist ein Idealist wie er im Buche steht. Er reist, gemeinsam mit einem ortskundigen Bekannten, den er über das Internet kennen gelernt hat, nach Marokko, um dort sein Ernährungsprogramm auf die Beine zu stellen. Doch soweit kommt Martijn gar nicht. Auf dem Weg in ein Gebirge wird er verschleppt und wacht wenig später in einer dubiosen Lagerhalle wieder auf. Ein seltsames Verhör beginnt und schnell wird klar: Das Opfer wird nicht mit allen Fingern nach Hause gehen können. Die Frage ist ohnehin, ob er diese kommende Unterhaltung überhaupt überleben wird. Der Kerl, der das Verhör führt heißt Ahmat und unterstellt komische und nicht nachvollziehbare Dinge, mit denen Martijn nichts anfangen kann. Es scheint, als ob sein Leben eine tragische Wendung nimmt…
Schauspieler
Laurence Fishburne, Ryan Phillippe, Gina Torres, Touriya Haoud, Said Taghmaoui, Colm Meaney
Filmkritik von Thomas Ays
Die beiden Hauptdarsteller Ryan Phillippe und Lawrence Fishburne liefern sich in „Five Fingers“ ein packendes Duell, das sich wirklich mehr als sehen lassen kann. Immer wieder muss man sich anhand der Schauspielerleistungen begeistert zeigen. Die Drehbuchautoren Laurence Malkin und Chad Thurmann schaffen es zudem durch eine gut durchdachte Geschichte zu überzeugen. Mit 83 Minuten liefert Regisseur Laurence Malkin auch einen Film ab, der genau die richtige Länge hat. So hat Langeweile hier überhaupt keine Chance. Einzig manche einzelne Szenen, beziehungsweise einige Handlungen sind etwas fragwürdig und insgesamt weniger glaubwürdig.
Dennoch ist aus „Five Fingers“ ein insgesamt sehr spannender, packender und auch wichtiger Thriller mit nachhaltiger Botschaft geworden, der gerade am Schluss den Zuschauer noch lange bewegt. Man sieht dieses Ende nicht kommen, was diese Geschichte im Nachhinein immer noch ein Stück besser macht. Dank dem stimmigen Zusammenspiel zwischen den Schauspielern, der Inszenierung und dem Skript, ist diese direkte DVD-Veröffentlichung mit Sicherheit einen Blick wert.

