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Pans Labyrinth
El Laberinto del Fauno
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Regie
Guillermo del Toro
Drehbuch
Guillermo del Toro
Produzenten
Alfonso Cuarón, Bertha Navarro, Guillermo del Toro, Frida Torresblanco
Genre Fantasy FSK 16 Filmlänge 119 min Land Mexiko, Spanien Kinostart 22.02.2007 DVD-Start 30.07.2007 Blu-ray-Start 03.06.2009 Verleih Senator Film |
Story
„Pans Labyrinth“ beginnt in Spanien, im Jahr 1944. Die kleine Ofelia zieht mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem Stiefvater aufs Land. Der ist jedoch das Grausamste, was die Menschheit zu bieten hat. Unfähig zu lieben, macht er seiner Umgebung das Leben buchstäblich zur Hölle. Sein Dasein kennt nur ein Ziel: Die republikanischen Rebellen vernichten.
Unterdessen macht Ofelia ganz andere Entdeckungen. Hinter ihrem Haus ist ein uraltes Labyrinth, das, in die Jahre gekommen, von einer vergangenen Welt erzählt. Ofelia flüchtet von den Grausamkeiten in ein fernes Land, zu dem sie wohl immer gehörte…
Schauspieler
Ivana Baquero, Doug Jones, Sergi Lopez, Ariadna Gil, Maribel Verdú, Alex Angulo
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist schwierig und gewagt diese beiden bedeutenden Genres, Kriegsdrama und Fantasystreifen, zu kreuzen. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Guillermo Del Toro schafft es aber beides spannend und kurzweilig zu vereinen, auch wenn die Mystik und die Fantasie doch unter dem harten Kriegsdrama leiden. Oft will man einfach noch mehr von dieser Welt sehen und kennen lernen, dazu hat „Pans Labyrinth“ aber keine Zeit. Hier wird viel Screentime für das Familiendrama geopfert, dabei verlieren viele interessante Charaktere zu viele Momente, in denen sie wichtige Dinge zu sagen gehabt hätten, was schade ist.
Der Trailer sprach eine andere Sprache, als der Film sie spricht. „Pans Labyrinth“ ist ein sehenswerter Fantasystreifen geworden, in dem viel Potential steckt, der aber nicht alle seine Ressourcen voll ausschöpft. Die Altersfreigabe von 16 ist absolut einzuhalten und Fans des mexikanischen Meisterregisseurs kommen hier bestimmt auch auf ihre Kosten.
„Pans Labyrinth“: Kein Film des Jahres, aber auf seine Art zweifellos etwas Besonderes.
Wissenswertes
Die mexikanisch-spanische Co-Produktion "Pans Labyrinth" wurde vor allem bei den spanischen Goya-Awards und den mexikanischen Ariel Awards massig nominiert und ausgezeichnet. Die Goyas vergaben 13 Nominierungen und verteilten davon ganze sieben, die Ariels elf, davon erhielt der Film acht Auszeichnungen.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester ausländischer Film
OSCAR-Nominierungen
Bester ausländischer Film, Beste Musik, Bestes Drehbuch (Original)
Gewonnene OSCARs
Beste Ausstattung, Beste Maske, Beste Kamera
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Kommentare
Markus schreibt am 31.07.07, 14:34
Pans Labyrinth ist absolut genialste Film der letzten Jahre.
-hammer Story
-phantastische Charaktere
-faszinierende Effekte
5/5
Axel F schreibt am 24.06.07, 18:19
Endlos geiler Film!
Ich wusste nicht was mich erwartet, aber dieser Film ist wirklich Klasse! Beide Daumen hoch! Unbedingt ansehen!!!
Kinomitarbeiter schreibt am 15.11.11, 17:08
Teilweise ziemlich harter Stoff den Guillermo hier serviert. Visuell überwältigend, Genre-bezogen wegweisend, Szenenbilder eindrucksvoll und herausragende Charaktere. Die FSK 16 finde ich hart an der Grenze, da der Film sehr menschenverachtend ist und brutale Szenen zeigt. Noch 1-2 mehr und der Film hätte eine FSK 18 haben müssen. Fazit: Genialer Film mit harten Szenen, dennoch innovativ und anspruchsvoll. 5/5
