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Krabat

Filmplakat Krabat
Regie Marco Kreuzpaintner  Drehbuch Michael Gutmann, Marco Kreuzpaintner  Produzenten Uli Putz, Thomas Wöbke, Jakob Claussen 
Genre Fantasy  FSK 12  Filmlänge 120 min
Land Deutschland  Kinostart 09.10.2008  DVD-Start 27.03.2009  Blu-ray-Start 27.03.2009  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Dem verwaisten Krabat bleibt zu Neujahr nichts anderes übrig, als sich seine Brötchen mit Sternsingen zu verdienen. Zusammen mit zwei anderen Bettlerjungen zieht er durch die Lande und verlangt nach Nahrung und einen Platz zum Schlafen. Während diesen Tagen wird Krabat immer wieder von dem ein und demselben Traum heimgesucht. Eine mysteriöse Stimme fordert ihn dazu auf, nach Schwarzkollom zu der schwarzen Mühle zu kommen. Ungebunden und hoffnungslos wie er ist, folgt er der geheimnisvollen Stimme und wird daraufhin Lehrling des Meisters der schwarzen Mühle im Koselbruch. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei der Mühle nicht um eine Gewöhnliche handelt. Meister Evil Sorcerer ist ein Meister der dunklen Künste und die schwarze Mühle ein Ort, an dem diese gelehrt wird…

Schauspieler

Krabat David Kross, Daniel Brühl, Christian Redl, Robert Stadlober, Paula Kalenberg, Anna Thalbach, Hanno Koffler, Charly Hübner, Moritz Grove, Tom Wlaschiha, Sven Hönig, Stefan Haschke, Tom Lass, Daniel Fripan, Daniel Steiner, David Fischbach

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Krabat Regisseur Marco Kreuzpaintner ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Mit Filmen wie „Sommersturm“ oder „Trade – Willkommen in Amerika“ hat er sich nicht nur vor deutschem, sondern auch vor internationalem Publikum bewiesen. Umso tragischer, dass er mit der großen Aufgabe, vor die er mit der Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Krabat“ gestellt wurde, nicht richtig umzugehen vermag. Zwar gelingt es ihm die düstere Atmosphäre des Buches auf der Leinwand umzusetzen, scheitert jedoch an einer unpräzisen Inszenierung. Die Figuren wirken unausgereift, aus der falschen Perspektive eingefangen und damit schlicht uninteressant. Auch Jungschauspieler David Kross, der sonst mit punktgenauer Darstellung aufwartet, hinterlässt in dieser schwammigen Inszenierung einen verlorenen Eindruck. Sein Spiel wirkt befangen und schwer. Den sagenumwobenen Krabat stellt man sich auf der Leinwand anders vor. Auch der restlichen namhaften Besetzung gelingt es nicht mit Spitzenleistungen zu glänzen. Dabei ist nicht immer ganz klar woran der Film nun genau scheitert. Sind es die Schauspieler, die nicht miteinander harmonieren? Waren die Regieangaben zu unpräzise? Hätte man Otfried Preußlers berühmte Zeilen anders in ein Drehbuch umwandeln sollen? Die Antwort liegt vermutlich irgendwo zwischen all diesen Fragen verborgen.

Aus „Krabat“ hätte ein großer deutscher Film werden können. Leider wird die Verfilmung seiner Buchvorlage jedoch nicht gerecht. Wurde Otfried Preußlers Buch in über 30 Sprachen übersetzt und erreicht damit Menschen rundum den Globus, wird es die dazu passende Verfilmung kaum über die nationalen Grenzen hinweg schaffen. Schade!

Wissenswertes

Krabat "Krabat" basiert auf dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler.




Besucherbewertung
3.7 / 5  (56 votes)

Kommentare

Sebastian schreibt am 31.05.07, 11:22
Der Film scheint nicht schlecht zu sein ich werde mir den warscheinlich ankugen.
Martin schreibt am 26.10.08, 18:15
"Durch den Einsatz von schwarzer Magie Macht über die Menschen zu haben": Das ist im Buch "Krabat" der Grund, warum Meister und Schüler sich in den tödlichen Kreislauf der Mühle begeben, in dem als Preis für diese Macht Jahr für Jahr ein Mensch dem "Herrn Gevatter" (dem Teufel) geopfert wird.

Die im Buch einen großen Raum einnehmende Darstellung dieser Machtausübung an anderen Menschen durch Meister und Schüler wird in dem Film völlig weggelassen, was ihm einen der Grundpfeiler der von Otfried Preußler erzählten Geschichte nimmt. Um ein wenig Stöcke schweben zu lassen oder als Rabe umherzufliegen, wie es der Film darstellt, wird wohl keiner den hohen Preis der Todesgefahr zahlen.

Von den Kulissen und der Stimmung her kommt der Film schon eher an das Buch heran. Empfehlung: Wem der Stoff des Films gefallen hat, wer ein wenig romantisch ist, an die Liebe und das Gute im Menschen glaubt, sollte in jedem Fall auch das Buch lesen.
Sattex schreibt am 26.05.08, 17:21
ich hab des buch schon so oft gelesen und ich finds immer noch toll und ich werd mir den film auch anschaun höchstwahrscheinlich denk ich mal vielleicht =)
Daniela schreibt am 25.09.08, 10:54
Hatte mir schon vor 2 Monaten Karten für die Deutschlandpremiere in der Essener Lichtburg besorgt. Das Buch Krabat hat mich schon seit meiner Kindheit begleitet und ist eine der spannensten Geschichten, die ich kenne. Der Film war genauso enttäuschend, wie in der Kritik dargestellt, am schlimmsten fand ich die Veränderungen der Geschichte und die daraus resultierende "Kampfszene" mit irgendwelchen Zauberstöcken, die der Phantasie des Regisseurs entsprungen sind. Wir sind mit einem leeren Gefühl aus dem Kino gekommen und mußten erstmal eine halbe Stunde warten, bevor wir uns trauten zu sagen: "Der Film war nix."
Anna schreibt am 24.10.08, 12:36
Kann der schlechten Kritik hier nur zustimmen. Ich habe Preußlers Buch seit meiner Kindheit schon mehrfach mit Begeisterung gelesen und mich daher lange auf diesen Film gefreut. Umso größer war meine Enttäuschung, als ich nun gestern Abend im Kino saß. Dieser Film hatte bis auf die Grundidee ja mal gar nichts mit dem Buch zu tun (im Abspannn stand auch noch ausdrücklich "nach dem Buch von Ottfried Preußler")! Die Charaktere der Müllerburschen wurde kaum dargestellt bzw. verfälscht (v.a. Juro und Lyschko) und im Gegensatz zum Buch herrschte während des ganzen Films eine aggressive, neiderfüllte Stimmung. Keine Beschreibung der einzigartigen Beziehungen untereinander! Die vielen kleine Rätsel, die im Buch langsam entwoben wurden und es so interessant machten, wurden einem im Film gleich um die Ohren gehauen oder einfach weggelassen. Kein Aha-Effekt, kein Staunen auf Seiten der Besucher war möglich. Die Handlung war absolut flach. Viele, meiner Meinung nach wichtige Ereignisse, wurden nicht bzw. komplett anders dargestellt. Einziger Pluspunkt: tolle Optik und Daniel Brühl hat mir in der Rolle des Tonda ganz gut gefallen.
Insgesamt aber eine herbe Enttäuschung für mich als Krabat-Fan! Werde mir die DVD sicher nicht kaufen (da lese ich lieber noch einmal das Buch).
Richard Nawrotzki schreibt am 24.09.08, 17:24
Liebe Leute,
auch wenn der neue Film über den Krabat-Stoff wirklich eine "große Enttäuschung" sein sollte, wie der Kommentator hier schreibt, so steht doch eines fest: Die Romanvorlage von Otfried Preußler ist (und nicht nur meiner Meinung nach!)unzweifelhaft große Literatur - und das auch für Erwachsene! Das im Internet sichtbare hölzerne Kulissenhaus der "Schwarzen Mühle" (inklusive virtueller Rundgang mit Musik!)ist auch eine beachtliche Leistung!! Und wenn der Film vom inhaltlichen Standpunkt her dann wirklich nicht diese so entstandenen Erwartungen erfüllt, dann ist er immerhin doch ein opulenter Bilderbogen zu einem anerkannt guten Buch - und das ist immerhin etwas, sollte man meinen!!Übrigens: Wenn der Film wirklich diese Schwachstellen hat, wie der Kommentator meint, dann liegt das wahrscheinlich daran, daß Herr Kreuzpaintner als Zielgruppe der Kinobesucher wohl einseitigerweise bevorzugt sich an Jugendliche wendet! Darum auch darf es in diesem Film (im Gegensatz zu der Romanvorlage!) keinen Verräter (der Geselle Lyschko) geben, denn das würde ja das gewollte Bild der guten Jugendlichen (die 12 Müllerburschen inklusive der Kantorka, die auch jung ist!)gegenüber dem bösen Alten (also dem Müllermeister) unzulässigerweise stören, was wohl nicht gewollt zu sein scheint! So weit mein Kommentar zu diesem neuen Kinofilm! (Abschlußfrage: Wann gibt's den denn auf DVD zu kaufen?)
Mit freundlichen Grüßen
Richard Nawrotzki, Dichter
Adi schreibt am 23.10.08, 15:23
Also ich habe das Buch gelesen und auch den Film gesehen. Beides ist echt geil geworden. Der Film ist noch viel besser als ich ihn mit vorgestellt habe! Ich wede ihn mir noch mehrmals anschauen :D
rozi schreibt am 22.05.07, 14:02
ich hab das buch in der schule gelesen.Ist eigentlich ganz ok.aber ich bräuchte mal ein bild von KANTORKA,das mädchen in das krabat verliebt ist.es wär echt nett wenn ihr malein bild von ihr senden würdet.auf den film freu ich mich auch schon!
Hannah schreibt am 20.06.08, 14:15
Das Buch ist ech toll!
Obwohl... die Sprache ist etwas ungewohnt!
Ich habe den ersten Satz aus dem Buch gelesen und erstmal gar nichts gecheckt!
Joelle Stalke schreibt am 20.01.08, 13:55
echt ich hab krabat in der schule angefange das ist echt ein tolles buch muss ich sagen
Sven schreibt am 18.11.08, 23:36
Ich bekenne mich schuldig. Ich habe das Buch nie gelesen. Ich habe aber gestern den Film gesehen, und heute viele Kritiken zum Film gelesen. Die obige Kritik spricht mir aus der Seele. Ich bin mir sicher, man hätte aus dem Stoff und der Geschichte mit diesen tollen Schauspielern einen wirklich guten, spannenden Film machen können.
Von den starken Bildern mal abgesehen fand ich den Film aber einfach nur unendlich langsam und spannungslos. Die Kenner des Buches können die Geschichte vielleicht ein wenig besser ergänzen, ausschmücken und sich wenigstens an den schönen Bildern erfreuen - der einfache Kinobesucher fragt sich warum er 2 Stunden für so wenig Inhalt und Sinn im Kino sitzen musste.
Ich kann icht sagen, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Schade - man hätte wirklich was draus machen können.
Lara schreibt am 17.11.08, 17:04
Der Film ist sagenhaft toll, hab ihn schon 3mal gesehen. Vor allem Hanno Koffler legt eine super Leistung ab!!
Lausitzer schreibt am 17.10.08, 10:48
Hallo allerseits,

die bereits von Serbsky angesprochene fragwürdige Landschaft (Ganz ehrlich: Wer schon mal im Koselbruch war, kann sich nie eine andere Gegend für die Schwarze Mühle vorstellen, und man hätte z. B. in der Muskauer Heide durchaus authentische Drehplätze finden können, hätte man wirklich nach ihnen gesucht.) verfälscht einen ganz grundsätzlich ortsgebundenen Mythos. Krabat ist eben keine Fantasy (dieses Genre spielt ja per definitionem immer in einer Art Parallelwelt), sondern ein regional verankerter Sagenkomplex. Daß Preußler nie in seinem Leben im Niederland und der Elsterniederung war, mag man ihm nicht zum Vorwurf machen: Er hat in seinem Text die Namen ja nicht umsonst allesamt in der Lausitz belassen, und die Namen der Müllersburschen mögen für den unbedarften Leser zu (Lokal- oder auch ortlosem) Kolorit beitragen, sind ebenfalls typische Namen aus dem ländlichen sorbischen Bereich.

Ärgerlicher ist aber, daß im Anschluß an die Preußlersche Version, die nur EINE von vielen (neben Nowak-Neumann und Brězan gibt es soweit ich weiß noch mehrere weniger bekannte Verarbeitungen, außerdem ja auch mehrere Bühnenfassungen) Lesarten ist, die Müllersburschen und auch Krabat zum Schluß der Zauberei abschwören. Krabat bleibt natürlich "Meister Krabat, der gute sorbische (und zwar dezidiert, und eben ganz und gar nicht deutsche!) Zauberer" und nimmt den Koraktor bis zu seinem Tod im hohen Alter an sich. Ursprung und Kern der Krabatsage liegen erst NACH der Lehre in der Mühle. Durch den (dramaturgisch natürlich wirkungsvollen) Bruch mit der schwarzen Kunst wird der Stoff seiner grundsätzlichen Offenheit beraubt. Schlimmer noch: Wenn Preußlers/Kreuzpaintners Krabat die Zauberei aufgibt, werden die anderen Versionen ja verunmöglicht, ausgelöscht! Das ist nicht mehr Schwerpunktsetzung, das ist verfälschende Anmaßung.

Interessant in diesem Zusammenhang ist freilich, daß der Kampf in Schwarzkollm vielen Preußlerfans Bauchschmerzen zu bereiten scheint. Er kommt in den anderen Fassungen des Krabat-Stoffes auch nicht vor, paßt zu "Mištr Krabat" aber durchaus.

@ Jana:

Leider wird auf den sorbischen Ursprung überhaupt nicht hingewiesen, nicht mal im Abspann (dessen entsetzlichen Soundtrack ich zunächst unserem örtlichen Kino anlastete - die Musik im Film hatte ich, von diesem Ausrutscher abgesehen, als ganz passend empfunden, wenn sie auch recht austauschbar war). Es gibt in Tracht und Bräuchen schon einige Fingerzeige Richtung Lausitz, so holen die Mädchen Osterwasser (ohne daß der Brauch als solcher deutlich wird - aber das ist im Rahmen der Filmhandlung auch nicht nötig und natürlich völlig legitim). Die Kantorka singt im Film nicht auf Deutsch - allerdings auch nicht auf Sorbisch, das ist ein ärgerlicher und unnötiger Schnitzer, der leider auch verrät, daß es dem Regisseur an interkultureller Sensibilität mangelt. Weiterhin hat die Schwarze Mühle - architektonisch insgesamt nicht gerade lausitzisch - einen Schlangengiebel und eine Fachwerkbalustrade, wie man sie auch in der Niederlausitz antrifft (die genaue Bezeichnung kenne ich leider nicht), das kann man schon durchgehen lassen. Schließlich verbringen Krabat und Tonda bzw. Juro die Osternacht in unmittelbarer Nähe eines Sühnekreuzes, was schon stark in die Schwarzkollmer Ecke weist.
... schreibt am 17.07.07, 21:23
Ich hab das Buch ebenfalls in der Schule gelesen und es war ganz gut.
Richard Seifert schreibt am 16.09.08, 21:33
Liebe Leute,
im Frühling des Jahres 2008 und einige Wochen bevor ich im Internet entdeckte, daß ein gewisser Kreuzpaintner einen neuen Film über den Krabat-Stoff (es gibt z.B. schon den äußerst gelungenen Zeichentrickfilm von Karel Zeman)macht, habe ich das nachfolgende Gedicht zu dieser Geschichte verfaßt:

Die Mühle am schwarzen Wasser
(nach dem Roman von O.Preußler)
Es steht eine Mühle im Koselbruch,
dort werden die Gesellen zu Raben.
Dort lernt man aus dem Zauberbuch
und jährlich wird einer erschlagen!

Es steht eine Mühle im Koselbruch
...da treiben sie schwarze Magie -
aus dem Koraktor, dem Zauberbuch.
Doch fragt mich bitte nicht: wie?

Und jährlich muß ein Geselle dort
im Kampf mit dem Meister streiten.
Denn dies ist ein verfluchter Ort
und das schon seit alten Zeiten!!

Und weglaufen, das kann man nicht:
Denn wachsam bleibt der Meister...
Hat nur ein Auge im Gesicht -
und niemand weiß: wie heißt er?

Doch eine Kraft befreit den Ort,
... kann den Meister überwinden:
Wenn sich verliebt ein Geselle dort,
dann muß ihn der Meister entbinden
... zur Strafe für seine Sünden...

Das hörte Krabat, ein Müllersgesell.
Der fand ein Mädchen - zum Lieben!!!
Drum schickt er dem Meister in die Höll'
... drum kann er den Meister besiegen!!
Denn der stärkste Zauber ist:zu lieben!

Mit freundlichen Grüßen
Markus Richard Seifert
luisa schreibt am 14.10.08, 20:32
die kritik hier... ich stimme ihr ganz und garnicht zu
der film ist sehr mitreizend und unendlich spannend
man realisiert garnicht wirklich, wann man aus dem kino raus geht.
einfach super!
moin moin schreibt am 14.10.08, 16:54
Das Buch ist sehr spannend ,wir lesen das Buch auch in der Schule
und gehen bald auch ins Kino. Wenn ihr es lest ,müst ihr auch unbedingt ins Kino gehen.
Krabat ist echt cool!!!
Camille schreibt am 13.12.07, 18:55
Ich wusst nicht, das Kantorka Vorsängerin heißt, auf jeden Fall heißt sie im Buch "die Kantorka"(also mehr Bezeichnung statt Name)
@rozi: geh mal auf www.krabatderfilm.de da sind ganz viele Bilder von den Darstellern. ich werd ihn mir auch anschaun, ist gute Literatur mit der besten(und bestaussehendsten^^) Besetzung=9
DieGö schreibt am 13.10.08, 12:26
Gestern, Sonntagabend, war es dann soweit--> Kinoabend "Krabat".
Entgegen den ganzen "schlechtmachenden"
Kritiken bin ich begeistert.
Allein das was deutsche Filmkunst schaffen kann. Ja, klar, da fehlen ein paar Szenen. Es sind Handlungslücken drin ( Der Pumphut, die Kutsche in den Lüften, der Meister beim Militär .. usw.) Aber mal ehrlich, sollte das Produktionsteam nicht Stolz sein, einen doch beeindruckenden Film hergestellt zu haben, der sich auch vor Hollywood-Produktionen nicht verstecken braucht! Das ganze Buch zu Verfilmen geht sowie so nicht. Die ganzen Harry Potter Produktionen sind in den Handlungen auch oft sehr dünn und schlicht.
Also... deustche Filmproduktion, weiter so!!!!!
Florian schreibt am 12.10.08, 13:56
Ich war gestern im Film und habe das Gefühl gehabt, eine völlig andere Fassung der Geschichte zu sehen, als sie durch Preußler beschrieben wird. Das ist vielleicht ja auch so gewollt. Ohnehin existieren meines Wissens mehrere (volkstümliche) Fassungen dieser Geschichte, die allesamt mit Preußlers sehr geschlossener und traumhaft schöner Version nur Teile gemeinsam haben. Grundsätzlich ist die Kinoversion als Geschichte o.k., allerdings ist zu bedauern, dass nicht mehr aus dem Stoff herausgeholt wurde. Mein größtes Ärgernis ist, dass die komischen Berge (hat rein landschaftlich nichts mit der Lausitz zu tun!!!) die Möglichkeit verdorben haben, auch mal weniger poluläre Gebiete unserer Heimat als Kulisse für großes Kino zu verwenden. Und glaubt mir: das echte Koselbruch ist mindestens genau so gruselig, wie der herbeigelogene Mühlgrund im Film!
smiley schreibt am 12.03.09, 15:10
den film muss mer einfach angucken der is soooooooooooo cool...ich war mit meiner klasse in dem film des war voll toll!den muss ich noch mal angucken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Serbsky schreibt am 10.10.08, 20:12
Hallo,

die Sage spielt "mitnichten" in "Preußen" und im Grunde auch nicht in Deutschland.

Anzumerken, dass es auch einen sorbischen Schriftsteller gab - Jurij Brězan - der die Sage in insgesamt 4 Büchern aufgriff. Das erste "Die schwarze Mühle" wurde ca. 1975 in der DDR verfilmt (übrigens nicht schlecht gemacht). Entweder von der DEFA oder für das Fernsehen. Das weiß ich nicht mehr so genau. Auch der geniale tschechische Trickfilmer Karel Zeman verfilmte die Sage auf seine Art. Bin mir nicht sicher ob das Buch Preußlers oder Brězan's hier als Vorlage diente.

Ohne den Film gesehen zu haben (abgesehen von diversen Trailern) war doch klar, dass es sich hier um Popkornkino handelt. Im Gefolge von Harry Potter & Co. Nicht mehr und nicht weniger.
Enttäuschen kann es MICH jedenfalls sicher nicht. Ich erwarte auch nicht viel. ;)
nina schreibt am 10.01.11, 15:08
ich habe das erste leben gelesen und finde es total spannend und toll man kann sich hinein versetzen es ist echt toll auch das krabat in der mühle eingeschlossen ist dass ist fies abber das ist eben so es ist sensationell das buch toll nur ein lob an otfried preusler
Jana schreibt am 09.08.07, 12:45
Freue mich sehr auf den Film, aber ich will nicht hoffen, dass das Bauernmädchen in dem Film wirklich Kantorka heißt. Sie heißt nicht so, sie IST die Kantorka (Vorsängerin) ihres Dorfes. Und ich hoffe, dass der sorbische Hintergrund im Film irgendwie mal erwähnt wird...
jilo schreibt am 09.05.11, 14:07
Wir lesen Krabat grad in der schule und weil ich den film zuhause hab bring ich einiges durcheinander aber dass abdere ist toll
mihi schreibt am 08.10.08, 15:18
Echt super Film.
Heute im Kino die Premiere gesehen.
Auch ein bissel Gruselig
Muss man angucken!!!
Nina schreibt am 08.10.08, 10:21
ich bin verfknallt:)
LaLiLuLeLo schreibt am 07.12.08, 01:32
hab den film jetzt noch nicht gesehen aber soweit ich das sagen kann gibt es kaum einen film der and die qualität eines buches 100% überzeugend herangekommen wäre. manche mehr manche sehr viel weniger. auch hab ich beim krabat-trailer irgendwie das gefühl gehabt das die szenensetzung teilweise von anderen grossen hollywoodfilmen inspiriert wurde. andererseits finde ich es nicht schlecht das krabat verfilmt wurde denn es gibt warscheinlich leute die das buch im nachinein lesen wollen :)
leseratte schreibt am 07.10.07, 11:05
also ich habe das buch auch gelesen und jetzt muss weiß ich nicht mehr wie die mitgesellen heißen kann mir jemand da weiter helfen???
LooLaa schreibt am 07.06.09, 12:30
ooHa maan ich faand den buuch hamma . Doch die Sprache war schon i-wie komisch . abr wenn man den Inhat versteht den sidn die Wörter nichd schliimm. Wir schauen in der Schule noch den Film . Ich hoffe der wierd besser als das Buuch ;)
marc schreibt am 07.01.08, 11:11
hab dass buch in der schule gelesen fand es ziemlich interresant freun mich schon auf den film wird bestimmt sehr spannend
Adriana schreibt am 06.12.11, 21:37
Hallöchen,
ich habe mir den Film in der Schule angesehen und finde ihn ganz okay. Ich habe das Buch jedoch nicht gelesen und kann daher keinen Vergleich zwischen Film und Buch nennen. Ich denke wer das Buch gelesen hat wird den Film nicht so gut finden da ich von einem Freund der das Buch gelesen hat dies erfahren habe. Soviel ich weis, ist das Buch in 3 Jahre aufgeteilt und wahr daher auch etwas enttäuscht da der Film nur aus 2 Jahren besteht. Trotztem ist der Film sehenswert und kann ihn nur Entfehlen.
sahra =))) schreibt am 06.11.08, 11:20
an @leseratte :
ja, ich hab des buch letzte woche zuende gelesen :
alo: KRABAT,tonda,juro,michal,lyschko,hanzo,
juro,petar,lobosch,staschko,andrusch, merten
jo...
dann is da ja noch der meister,
die mädels: worschula und kantorka !!!
Markus Seifert schreibt am 06.08.08, 19:47
Natürlich ist der Roman "Krabat" von Otfried Preußler nicht in der heutigen Alltagssprache geschrieben worden. Denn es ist ja eine Sage aus der Zeit, wo Kurfürst August der Starke auch König von Polen war, also eine Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund, die kann man doch nicht in der Sprache der Halbstarken von heute schreiben! Inhaltlich handelt es sich hierbei um das leider zeitlose Thema, wie ein Mensch (Krabat) zwischen Anpassung und Widerstand seinen Weg gehen muß, nämlich einerseits zu überleben und andererseits seinen Idealen treu zu bleiben: und das ist schwer! Um das zu erfahren, braucht man nicht erst in einer Diktatur gelebt zu haben, da genügt auch schon der heutige Schulalltag, auch in unserer Demokratie, leider (ich spreche aus Erfahrung!)
ghfdsikgh schreibt am 04.10.08, 12:21
der junge(krabat) der sieht ja echt toll aus!! ich un dmeine klasse gucken den film im kino an ...ich freue mich schon voll drauf!!^^
schatzy schreibt am 04.08.07, 12:08
ey ich liebe robert stadlober daniel brühl und david krosse ey man die 3 in einem film ....da kann der ja nur geil werdn ... ich kenn alle filme von robert der is so cool knutscha an alle darstller ich gock mir den aufjednfall an ;-)
Markus Nawrotzki schreibt am 02.10.08, 07:25
Liebe Leute,
da es merkwürdigerweise viele Menschen gibt, die die Geschichte von Krabat für ein Märchen und damit für ein Kinderbuch halten, so soll hier einmal kurz gesagt werden, daß auch diese Geschichte - so märchenhaft sie auch anmutet - einen realistischen Kern hat, also durchaus auch für so genannte Erwachsene geeignet ist, denn: Daß sich der Müllermeister bevorzugt Betteljungen und andere junge Erwachsene "ohne Perspektive" (wie man heute sagen würde) holt und in seinen Dienst stellt, um dadurch seine Macht über seine Mitarbeiter zu erhöhen (denn sie wissen ja nicht: wohin, wenn sie von ihm weglaufen!), das ist durchaus logisch! Schon "der alte Fagin" in dem Roman "Oliver Twist" von Charles Dickens hat so aus Straßenjungen eine Diebesbande gebildet! Und daß er sie dann bis zu einem gewissen Grade (nicht zu sehr, damit sie ihm "nicht über den Kopf wachsen" und er trotzdem "Herr im Hause" bleibt!)an seiner Macht teilhaben läßt, auch daran liegt an sich noch nichts märchenhaftes,sondern das ist - wie Heinrich Mann schon in seinem Roman "Der Untertan" sinngemäß ausführt - das Prinzip "von Zuckerbrot und Peitsche", mit dem der Vorgesetzte aus manchen Untergebenen sozusagen kleine "Unter-Vorgesetzte" macht, die zum Ausgleich für's Gehorchen auch jemand haben, dem sie befehlen dürfen. Und daß dieser Meister es nicht gerne sieht, wenn einer seiner Gesellen ihn verläßt, auch daran ist nichts märchenhaftes, denn zu oft bewegt er sich mit seinem Tun jenseits der Grenzen der Legalität (so z. B. als er Tannenzapfen als Schmuck verkauft), so daß seine Gesellen zugleich auch Mitwisser sind - und die läßt man nur ungern gehen, denn "sie wissen eben zu viel"! Auch daß der Meister jedes Jahr einen Gesellen zum Zweikampf fordert - und zwar immer den, der ihm durch Wissen und Persönlichkeit am ebenbürtigsten zu sein scheint - auch das ist nicht unbedingt märchenhaft, denn natürlich will auch dieser Meister unangefochten der Herr in seinem Haus bleiben: was vielleicht undemokratisch erscheint, aber trotzdem durchaus nachvollziehbar ist! Mit einem Wort:
Die Geschichte von Krabat ist nicht "nur" ein Märchen, sondern (wäre es ein Werk der Malerei)würde man es zur Gattung des "Surrealismus" zählen, und der ist nicht nur für Kinder, will mir scheinen! So viel für heute - und mit freundlichen Grüßen von Markus Nawrotzki aus Berlin
Kristina schreibt am 02.07.07, 16:44
Hab das Buch auch in der Schule gelesen und fand das ganz toll... den Film muss ich auch sehen, also ich werd mir den eh anschauen, allein schon weil da Robert Stadlober mitspielt =)
Claudia schreibt am 01.03.13, 17:56
Ich mache das Buch Krabat in der Schule , und ich muss sagen es gefällt mir sehr ! Gegen der Sprache habe ich nichts , und ich muss sogar sagen , das mir das altdeutsch sehr gefällt , dass heute das hochdeutsch so gut wie niemand verwendet , finde ich einfach traurig. Die Geschichte gefällt mir sehr , ein bisschen traurig finde ich dass man Tonda nicht nach getrauert hat, ich weiß es klingt bescheuert aber Tonda war mir sehr lieb ! Sons ist das Buch perfekt. Man konnte sich gut in die Geschichte rein versetzen und mir haben die verschieden Persönlichkeiten der 12 gefallen. Allerdings habe ich nicht genau verstanden wie die Kantorka wirklich heißt bzw ob sie Kantorka heißt...aber dies verteh ich auch erst jetzt nicht mehr als der Film sagte, ich nenne dich so... ( ihr wisst hoffentlich was ich meine ..) Und nun zum Film : Der Film hat mir nicht gefallen , es war sehr enttäuschend das es so was von gar nicht spannend war. Ich versteh ja das er abgekürzt wurde , aber ich versteh nicht warum sie so angefangen haben, ich meine er war doch nicht gleich ein Lehrjunge und der zuschauer durfte gar nicht in Tonda reinblicken bzw. seine Seitesehen ( ruhig etc) und man konnte auch gar nicht sehen wie krabat sich veränderte und Witko kam ja nicht einmal dran, geschweige den Michal , ich fande Michals Auftritt sehr wichtig , und wenn sie ihn in den Film nicht in Erwähnung ziehen , da bräuchten sie auch Mertens Selbstmordversuch erst gar nicht dazufügen. Ich denke sie haben den Abschnitt dazu genommen , damit man sieht wie grausam es dort in der Mühle ist... aber trotzdem ! Und was ich richtig richtig blöd fand war , dass Juro so da gestellt worden ist. Erstens sagte der Meister als er mit Krabat redete , er täte es wegen Juro , aber das Problem war , dass er Juro ga nicht als Hindernis sehen sollte ( der hat sich ja nicht umsonst als dumm gezeigt) Er hat es ja getan um es zu vermeiden!! Und die Szene von Lyschko hatte ich auch nicht verstanden, warum hatte er gelauscht ?? Und wenn, ist ja nicht schlimm , aber es passte gar nicht das er dem Mädchen das Ring gab , ich meine woher sollte er überhapt davon Ahnung haben ! Und noch was ich noch Anmerken will ist Worschula , warum lebte sie ?? Sie sollte doch ein Halbes Jahr vor Krabats Ankommen im Friedhof liegen ! Und dass Tonda ihm denn Messer so überreicht hat gefiel mir nicht , und es wurde ja nicht einmal gesagt das, wenn die Klinge schwarz ist , derjenige in Gefahr ist . Und was mir gar nicht gefiel war dass Krabat nicht von selbst heraus fand , was der Meister tat bzw . mit welchen Dingen es auf der Mühle zugeht ... ! Und was ich komisch fand war , dass Hanzo im Film ja viel wichtiger war als Michal ! Und der Traum wo Tonda erscheint und sich zeigt und ihm die 2 Fragen beantwortet kam nicht dran , und trotzdem sagte Krabat , dass Tonda ihm zusagen meinte das es Juro sei der ihm vertraue soll ...! zwar sagte er " Du musst auf dein Herz hören !" , damit war aber doch nicht gleich Juro gemeint ... !
melanie schreibt am 01.01.09, 17:17
ich habe das Buch & den Film gesehen, und meiner Meinung nach ist das Buch besser. Im Buch wird alles viel genauer beschrieben und man kann sich alles viel besser vorstellen. Vielleicht war es aber auch einfach nur eine Enttäuschung das zB. die Mühle nicht so ausgesehen hat wie ich es mir vorgestellt habe. Aber das war nicht das Größte Problem, es war eher die Tatsache das viele Dinge verändert oder sogar ausgelassen wurde. Wie zum Beispiel das ganze zweite Lehrjahr hatte gefehlt. Ich hätte sehr gerne gesehen wie sie den Ochsen am Markt verkauft hätten. Krabat floh im Buch von der Mühle zweimal im Film einmal und die Tiere mit den doppelten Augen kamen auch nicht zum Vorschein. Ich weiß es hört sich jetzt ziemlich negativ an also belasse ich es bei diesen Beispielen und füge noch schnell hinzu das ich das Buch zwar besser finde, damit aber auch nicht sagen will das der Film schlecht war ;-) Sagen wir mal so ich hätte es mir anders vorgestellt und ich war auch ein bisschen enttäuscht das manche Dinge weg gelassen wurden. Aber der Film war trotzdem spannend & ich bereue es nicht ihn gesehen zu haben weder das Buch gelesen zu haben. Mit freundlichen Grüßen, vom Blickwinkel einer Schülerin erzählt !
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