Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
The Good German
|
Regie
Steven Soderbergh
Drehbuch
Paul Attanasio
Produzenten
Steven Soderbergh, George Clooney, Ben Cosgrove, Gregory Jacobs
Genre Historien-Drama FSK 12 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 01.03.2007 DVD-Start 06.07.2007 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Berlin 1945. Während in Potsdam die Friedenskonferenz vorbereitet wird, läuft hinter den Kulissen bereits ein neuer Konflikt. Jede Besatzungsmacht versucht, jenseits jeglicher moralischer Bedenken, so viel Nazi-Intelligenz wie möglich auf ihre Seite zu ziehen. Besonders begehrt sind die Wissenschaftler, die für die V 2-Raketentechnik geforscht haben.
Kriegsjournalist Jake Geismer kehrt für die Konferenzberichterstattung nach Jahren wieder nach Berlin zurück. Vor dem Krieg leitete er hier ein Nachrichtenbüro. Jake hofft in den Nachkriegswirren seine alte Liebe Lena wieder zu finden. Unerfreulicherweise entpuppt sich Jakes Fahrer Tully als neuer Mann an Lenas Seite. Tully ist „dick drin“ im Schwarzmarkthandel und nur auf den ersten Blick der dümmliche GI aus dem Mittleren Westen. Als Tully mit 100.000 $ und einer Kugel im Rücken aufgefunden wird, führen alle Spuren zu Lena. Jake muss sich eingestehen, dass sich seine alte Flamme verändert hat. Was hat Lena mit dem Mord zu tun und was versucht sie vor ihm zu verbergen? Jakes Nachforschungen bringen nicht nur die Wahrheit an Licht sondern auch ihn mitten hinein in den Kampf um die deutschen Spitzenforscher.
Schauspieler
George Clooney, Cate Blanchett, Tobey Maguire, Beau Bridges, Tony Curran, Leland Orser, Jack Thompson, Robin Weigert, Ravil Isyanov, Christian Oliver, Dave Power, Don Pugsley
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach „Good Night, and Good Luck“ kommt mit “The Good German” erneut ein Schwarz-Weiß-Streifen mit George Clooney in unsere Kinos. Der Film, der in Farbe gedreht und ins Schwarz-weiß kopiert wurde, will an die großen Klassiker des Film noir wie „Casablanca“ oder „Der dritte Mann“ anknüpfen, beschert dem Zuschauer über die gesamte Filmlänge jedoch eine eher anstrengende Optik. Großes Plus der Geschichte, die auf dem Roman „In den Ruinen von Berlin“ von Joseph Kanon basiert, sind die Schauspieler, welche Regisseur Steven Soderbergh („Ocean’s Twelve“, „Erin Brokovich“) für dieses Projekt gewinnen konnte. George Clooney als desillusionierter Jake, Tobey Maguire als skrupelloser Kleinganove Tully und Cate Blanchett als traumatisierte Lena führen eine Liste von ausdruckstarken Darstellern an. Leider gelingt es dem Film jedoch trotz der namhaften Besetzung nicht, bis zum Schluss zu faszinieren. Die Mischung aus Mordgeschichte, politischen Machtspielen und Liebesdrama hat viel Potential, fügt sich aber letztlich nicht zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
