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Eulogy - Letzte Worte
Eulogy
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Regie
Michael Clancy
Drehbuch
Michael Clancy
Produzenten
Steven Haft, Kirk D'Amico, Richard B. Lewis
Genre Tragik-Komödie FSK 16 Filmlänge 87 min Land USA, Großbritannien, Deutschland, 2004 DVD-Start 04.01.2007 Verleih e-m-s GmbH |
Story
Kate hat gerade eine schlimme Nachricht bekommen. Ihr geliebter Großvater ist tot. Anlässlich der Beerdigung treffen sich im Haus der Witwe nun die vier Kinder, plus Enkelkinder und Schwiegersöhne und Töchter - Kurzum: Familienfeier total. Leider ist dieser Familie jedoch absolut krank und letztlich steht nicht mehr die Beerdigung im Mittelpunkt, sondern das Verhältnis der Familienmitglieder zueinander. Das muss man doch erst mal bei Bier, Braten und Joints diskutiert werden. Doch so einfach lassen sich die vielen Probleme nicht wegdiskutieren und so kommt es, wie es kommen muss...
Schauspieler
Hank Azaria, Jesse Bradford, Zooey Deschanel, Glenne Headly, Famke Janssen, Piper Laurie, Kelly Preston, Ray Romano, Rip Torn, Debra Winger, Curtis Garcia, Keith Garcia, Rene Auberjonois
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist das Regiedebüt für Michael Clancy, der hier auch erstmals ein Drehbuch schrieb, auf dem der Film basiert. Dabei herausgekommen ist eine rabenschwarze Komödie, die erstaunlicherweise nie niveaulos wird. Im Gegenteil. Im Grunde hätte „Eulogy – Letzte Worte“ viel bissiger werden müssen, damit es richtig tief in den Zuschauer hineinfährt. Oft erliegt man der Versuchung, den einen oder anderen Charakter mit den Worten anzufeuern „Mehr! Komm! Du kannst noch böser sein! Du DARFST noch böser sein!“ Leider bleibt das Ergebnis jedoch aus. Dabei wäre so viel Potential vorhanden gewesen. Nicht nur das die Figuren von fähigen Schauspielerin verkörpert werden, auch die Story ist gut und bietet massenweise Komik-Einlagen, die leider selten genutzt werden.
Jesse Bradford, Hank Azaria und Zooey Deschanel sind und waren schon immer ausdrucksstarke Schauspieler, die wissen, wie der Hase läuft. Auch Famke Janssen, Kelly Preston und Debra Winger sind in dieser Komödie zu sehen. Bei so viel Starpower wäre es umso wichtige gewesen, schärfere Dialoge und somit einen rundum gelungenen Film abzuliefern.
„Eulogy – Letzte Worte“: Auf dieser Beerdigung lässt es sich oft wunderbar und herzhaft lachen. Insgesamt gesehen ist diese Komödie aber zu harmlos geraten.
