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Lissi und der wilde Kaiser
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Regie
Michael Bully Herbig
Drehbuch
Michael Bully Herbig, Alfons Biedermann
Produzent
Michael Bully Herbig
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 85 min Land Deutschland Kinostart 25.10.2007 DVD-Start 13.03.2008 Blu-ray-Start 13.03.2008 Verleih Constantin Film |
Story
Kaiser Franz liebt seine Lissi über alles. Zusammen meistern sie ihren mehr oder minder stressigen Regierungsalltag mit Bravour. Eines Tages wird die traute Zweisamkeit jedoch durch einen namenslosen Himalajabewohner, der Lissi entführt und zum Teufel höchstpersönlich bringen will, gestört. Kurz entschlossen macht sich der treue und bis über beide Ohren verliebte Franz also auf, um seine Herzensdame zu retten. Die Suche nach Lissi entpuppt sich jedoch als schwieriger und chaotischer als anfänglich noch angenommen…
Schauspieler
Synchronsprecher:, Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Lotte Ledl, Waldemar Kobus, Badesalz
Filmkritik von Kathrin Lang
Eines gleich vorweg: Wir alle lieben Michael Bully Herbig, wir lieben ihn von ganzem Herzen und wollen ihn und seine Comicshows im Fernsehen auch sicherlich nicht missen. Was seine Leinwandproduktionen anbelangt, so muss man nach „Lissi und der wilde Kaiser“ jedoch tragischerweise sagen: „Genug ist genug!“ Nach einem fabelhaften Einstieg mit „Der Schuh des Manitu“ und einem ebenfalls gelungenen „(T)raumschiff Surprise – Periode 1“, schafft es der neue Streifen aus dem Hause Herbig leider ganz und gar nicht zu überzeugen. Zum großen Teil liegt das sicherlich daran, dass sich der beliebte Komiker nun erstmals mit einem Animationsfilm versucht hat. Nicht nur, dass dadurch der Charme, durch den sich die beiden Vorgänger noch ausgezeichnet haben, beinahe gänzlich verloren geht, auch die Animation ist einfach nur als grottenschlecht zu bezeichnen. In einem Zeitalter, in dem wir gewohnt sind, dass animierte Figuren und Landschaften beinahe wie die reale Welt wirken, können der lieblos daherkommende Kaiser Franz und noch lieblosere Kaiserin Lissi einfach so ganz und gar nicht überzeugen. Die Mimiken und Gesten sind eine Katastrophe, genauso wie die stocksteifen Kleider, die den Figuren angeklatscht wurden. Wäre das schon der einzige Haken an „Lissi und der wilde Kaiser“ gewesen, hätte man ja beinahe noch mal eine Auge zudrücken können, doch leider ist dieser Punkt nur das kleinere Übel an der ganzen Sache. Viel schlimmer (oder sollte man eher sagen: überaus trauriger) wird es, wenn man bedenkt, dass dieser Film nicht einmal wirklich lustig ist. Die meisten Gags kommen vollkommen flach daher und besitzen einfach nicht den nötigen Biss, den wir an „Der Schuh des Manitu“ und „(T)raumschiff Surprise – Periode 1“ noch so sehr geliebt haben. Da bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass Michael Bully Herbig sein nächstes Projekt etwas genauer bedenkt, bevor er sich seinen Ruf als Kinoregisseur vollkommen verhunzt.
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Kommentare
Stefan schreibt am 09.11.07, 16:47
Hmmm....zu der Bewertung von Kathrin muss ich wiedersprechen. Erfüllt er doch nicht alle Arspekte an einen perfekt animierten Film MUSS man bedenken das 1. das Budget bei weitem nicht so hoch war wie bei einem PIXAR Film und 2. Der Animatinsfilm schon vor 3 Jahren in die Produktion ging. Bedeutet also das der Streifen auf einer eben 3 Jahre alten Grafikengine basiert.
Fazit: Insgesammt ein gute Animationsfilm der aber nicht unbedingt im Kino anzuschauen ist. Auf DVD reicht allemal. Kein Muss- Film aber ein kann.......

