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Minnesota
Feeling Minnesota
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Regie
Steven Baigelman
Drehbuch
Steven Baigelman
Produzenten
Danny DeVito, Michael Shamberg, Stacey Sher
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA. 1996 DVD-Start 23.06.2006 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Jjaks hat ein großes Problem: Er hat sich verliebt. An sich ist dies noch nichts Außergewöhnliches oder gar ganz Schlimmes. Dummerweise handelt es sich aber bei der Glücklichen um die Braut seines Bruders, was einige heftige Probleme heraufbeschwören dürfte. Auch Freddie, die Frau, um die es geht, fühlt ähnlich und hat so ihre ganz eigenen Ideen, was sie mit Jjaks anstellen könnte. Doch Sam, ihre Ehemann und Jjaks Bruder, denkt nicht einmal im Traum daran, seine schöne Frau so einfach ziehen zu lassen...
Schauspieler
Keanu Reeves, Vincent D´Onofrio, Cameron Diaz, Delroy Lindo, Courtney Love, Tuesday Weld, Dan Aykroys, Levon Helm, Aaron M. Metchik
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor Steven Baigelman liefert mit "Minnesota" seinen ersten Film ab, für den er die Regie und das Skript übernahm. In solchen Fällen können tolle, neuartige und inspirierende Filme entstehen, was hier leider nicht der Fall ist. Trotz seiner "nur" 95 Minuten schafft es "Minnesota" nämlich nicht, seine Laufzeit voll auszufüllen. Der eine verprügelt den anderen, ein anderer erschießt wieder einen anderen, ein wieder anderer prügelt wieder einen anderen. Oft ist die erzählte Handlung an den Haaren herbei gezogen und auch wenig glaubhaft, was Nerven kostet und nicht dazu einlädt, sich von der Geschichte auf eine Reise mitnehmen zu lassen. Von einer dichten und kurzweiligen Handlung hat dieses Drehbuch leider nur gehört.
Auf der Darstellerseite ist jedoch alles erste Sahne. Cameron Diaz ist hier kurz vor ihrem Durchbruch in „Die Hochzeit meines besten Freundes“ und „Verrückt nach Mary“ authentisch als Freddie Clayton zu sehen und auch Keanu Reeves als Jjaks liefert nach „Gefährliche Brandung“ und „Speed“ eine ordentliche und sehenswerte Leistung ab. Dies alles rettet „Minnesota“ jedoch nicht davor zu scheitern. Überzeugende Schauspielerleistungen reichen nur im Idealfall aus, einen Film derart vor der Belanglosigkeit zu bewahren, was hier eindeutig nicht der Fall ist.
