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Spiel auf Bewährung
Gridiron Gang
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Regie
Phil Joanou
Drehbuch
Jeff Maguire
Produzenten
Neal H. Moritz, Lee Stanley, Shane Stanley
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 126 min Land USA Kinostart 04.01.2007 DVD-Start 05.06.2007 Blu-ray-Start 05.06.2007 Verleih Sony Pictures |
Story
Sean Porter weiß sich einfach nicht mehr zu helfen. Er arbeitet als Bewährungshelfer in einer Jugendstrafanstalt. Unglaubliche 75 Prozent der entlassenen Kids werden wieder straffällig, landen wieder im Knast oder, was noch schlimmer ist, werden getötet. Die üblichen Methoden, den Jungs zu helfen, funktionieren einfach nicht mehr. Also kommt Sean auf eine gänzlich neue Idee. Er will aus den Insassen ein Highschool-Footballteam machen – und das ganze in vier Wochen. Doch Porter sieht sich nicht nur mit rivalisierenden Gangs konfrontiert, sondern muss seine Mannschaft erst einmal irgendwo unterbringen. Der Hass ist überall und doch kämpfen Sean und die Jungs für eine zweite Chance…
Schauspieler
Dwayne Johnson, Xzibit, Kevin Dunn, Leon Rippy, Jade Yorker, Trever O'Brien, Brandon Smith, Maurice "Mo" McRae, David V. Thomas, Setu Taase, James Earl III, Jamal Mixon
Filmkritik von Thomas Ays
„Spiel auf Bewährung“ ist – erneut, nach so vielen Sport-„Ich kann alles schaffen“-Dramen – ein ergreifendes Plädoyer für Teamgeist, gegenseitigen Respekt und Hoffnung geworden. Es darf gerne noch viele weitere dieser Streifen geben, denn wenn nur einer dieser Filme in einem Jugendlichen mit einer solchen Vergangenheit etwas bewegt, ist doch schon alles gewonnen.
„Spiel auf Bewährung“ ist zwar an manchen Stellen sehr „amerikanisch“, kann aber durch gesellschaftskritische Szenen wieder Boden gut machen. In diesem Drama macht vor allem der Ex-Wrestler Dwayne „The Rock“ Johnson eine gute Figur.
Es ist einfach schrecklich, wie die Welt an manchen Orten funktioniert. Da kämpfen Jugendliche gegeneinander, die gar nicht mehr wissen, warum sie überhaupt kämpfen. Sie werden unweigerlich in den Sog von Gewalt und Hass gezogen, so dass ihnen gar nichts mehr anderes übrig bleibt, als irgendeinen anderen, der nur in der falschen Straße wohnt, über den Haufen zu schießen. Manchmal ist die Welt grausam und vielleicht ist es naiv zu glauben, Filme könnten an solchen Situationen irgendetwas ändern. Aber glauben heißt hoffen – und die Hoffnung stirbt noch immer zuletzt.
