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The Man Who Wasn`t There
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Regie
Joel Coen
Drehbuch
Joel Coen, Ethan Coen
Produzent
Ethan Coen
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 116 min Land USA Verleih Constantin |
Story
Friseur Ed Crane führt in der kleinen amerikanischen Stadt Santa Rosa ein völlig eintöniges Leben. Tag ein Tag aus erledigt er schweigsam seinen Job, seine Ehefrau Doris und er leben seit Jahren nur noch neben einander her. Als sich Ed die Gelegenheit bietet in ein Trockenreinigungsgeschäft einzusteigen, erkennt er für sich einen Ausweg aus dem monotonen Alltag. Um das nötige Startkapital aufzutreiben erpresst er den Liebhaber seiner Frau, Big Dave. Doch dieser kommt Ed auf die Schliche. In einem Handgemenge tötet Ed Dave in Notwehr. Der Mord wird jedoch nicht ihm sondern Doris angelastet. Der Auftakt zu einer Reihe von Verwicklungen, die auch vor Alienbesuchen und Regierungsverschwörungen nicht halt machen.
Schauspieler
Billy Bob Thornton, Frances McDormand, Michael Badalucco, James Gandolfini, Katherine Borowitz, Jon Polito, Scarlett Johansson, Richard Jenkins, Tony Shalhoub, Adam Alexi-Malle, Nicholas Lanier, Ted Raimi
Filmkritik von Melanie Frommholz
Ein durch und durch „merkwürdiger“ Film, dessen Handlung getragen wird von einer ganz eigenen Dynamik oder besser gesagt Lethargie. Der Zuschauer wird Zeuge, wie das Leben von Otto Normalverbraucher Billy Bob Thornton, der nur auf der Suche nach Veränderung in seinem eintönigen Leben ist, durch die Verkettung unglücklicher Umstände völlig aus den Fugen gerät. Dabei ist die Geschichte geprägt von einer unfreiwilligen Komik und einer tiefen Ruhe. Unvorhergesehenen Wendungen der Handlung sorgen dafür, dass man bis zum Schluss über das Ende der Geschichte rätselt. Zwar fiebert man mit Thornton nicht wirklich mit, dafür ist seine Rolle einfach zu wenig als Sympathieträger angelegt, man kann sich aber auch der Faszination der unkonventionellen Erzählweise des Films nicht entziehen. Sicherlich auch ein großer Verdienst der Kameraführung, die das Kleinstadtleben in den 40ger Jahre in beeindruckenden Bildern eingefangen hat. Ist man ein Fan der Coen-Brüder, dann wird „The Man Who wasn’t There“ sicherlich begeistern.
