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Schnee am Kilimandscharo
The Snows of Kilimanjaro
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Regie
Henry King
Drehbuch
Casey Robinson
Produzent
Darryl F. Zanuck
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 115 min Land USA Kinostart 13.03.1953 Verleih unbekannt |
Story
Nach einem Jagdunfall liegt der schwer verwundete Schriftsteller Harry Street fiebernd am Fuße des Kilimandscharo. Im Angesicht des nahenden Todes sieht er die wichtigsten Stationen seines ereignisreichen Lebens noch einmal vor sich. Harry erinnert sich an all die Frauen, die in seinem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben, vor allem aber an seine einzige wirkliche Liebe Cynthia Green. Sie hatte er einst verloren wegen seines übergroßen Dranges, die Welt zu bereisen, immer auf der Suche nach neuem Stoff für seine Romane. Cynthia aber ist für immer verloren für den Schriftsteller, ist sie doch längst tot. Trotzdem verfolgt sie ihn hartnäckig in seinen Fieberträumen, ebenso wie das permanente Gefühl, eigentlich ein Verlierer zu sein. Glaubt Harry doch insgeheim, sein Talent geopfert zu haben, nur um erfolgreiche Romane zu schreiben. Währenddessen versorgt seine jetzige Ehefrau Helen die Wunden Harrys, lauscht seinen Geschichten und versucht verzweifelt, seinen Lebenswillen wieder zu wecken, bis endlich Hilfe kommt.
Schauspieler
Gregory Peck, Susan Hayward, Ava Gardner, Hildegard Knef, Leo G. Carroll, Torin Thatcher, Ava Norring, Helen Stanley, Marcel Dalio, Richard Allan
Filmkritik von Stefanie Rufle
Eine wahrhaft ansehnliche und atemberaubende Riege von Liebhaberinnen darf Gregory Peck hier "sein eigen" nennen, neben der wunderschönen Ava Gardner auch Hildegard Knef und Susan Hayward. Die Filmhandlung basiert auf einer der berühmtesten Kurzgeschichten Ernest Hemingways, für die der legendäre Schriftsteller 1954 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Teilweise wurde an Originalschauplätzen gedreht, was unglaublich schöne Afrikaaufnahmen zum Ergebnis hatte. Obwohl Gregory Peck wirklich herausragend spielt und dem Streifen dadurch eine tiefe Melancholie verleiht, ist "Schnee am Kilimandscharo" streckenweise doch etwas langatmig geraten. Wunderschöne Filmmusik wiegt das allerdings wieder auf - ein Film, der so ganz für einen romantischen Abend geeignet ist.
