Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

Filmplakat Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
Regie Dani Levy  Drehbuch Dani Levy  Produzent Stefan Arndt 
Genre Parodie  FSK 12  Filmlänge 95 min
Land Deutschland  Kinostart 11.01.2007  Verleih X-Verleih

Story

Für Deutschland sieht es nicht gut aus. Berlin ist zerbombt und die Alliierten rücken weiter vor. Um dem deutschen Volk wieder mehr Mut zu machen, soll Adolf Hitler am Neujahrstag eine ergreifende Rede halten – dumm nur, dass der Führer nicht mehr vor das Volk treten will. Er ist deprimiert und mit den Nerven am Ende. Doch ein Mann – Joseph Goebbels – weiß Abhilfe: Er holt den Juden und ehemaligen Schauspieler Adolf Grünbaum aus dem KZ und trägt diesem auf, den Führer zu unterrichten damit er wieder stark genug ist, um vor das deutsche Volk zu treten.

Schauspieler

Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler Helge Schneider, Ulrich Mühe, Sylvester Groth, Adriana Altaras, Stefan Kurt, Ulrich Noethen, Lambert Hamel, Udo Kroschwald, Torsten Michaelis, Axel Werner, Victor Schefé, Lars Rudolph, Bernd Stegemann

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler Wirft man einen kurzen Blick in die Vergangenheit des deutschen Filmes, so fallen Filmnamen wie „Der Untergang“, „Napola - Elite für den Führer“ und „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ ins Auge – nur um einige der neueren Werke zu nennen, die das deutsche Volk daran hindern sollen zu vergessen. Niemand wird bestreiten wie wichtig dies ist, doch sind wir mal ehrlich: Wir haben es einfach satt! Ob es notwendig war diese Tatsache durch einen weiteren Film über Adolf Hitler auszudrücken bleibt fraglich, doch sicherlich ist die Parodie „Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ das erste Anzeichen für Besserung. Letztendlich ist dieser Streifen zwar nicht einmal halb so witzig wie er es gerne wäre, doch entlockt er selbst dem weniger interessierten Zuschauer ein Lachen, wenn Hitler plötzlich auf die Hilfe eines Juden angewiesen ist und schlussendlich sogar vor lauter Angst und Panik bei einem jüdischen Ehepaar im „Gräbchen“ nächtigt. Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy hat das Blatt geschickt gewendet und die ohnehin bekannte geistige Verwirrung des Führers für das Wohl seines Filmes genutzt. Helge Schneider, der Fachmann für verrückte Angelegenheiten, passt selbstverständlich grandiosgut in die Rolle des etwas anderen Hitlers und wird zumindest all seine Fans vollauf überzeugen können.



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Kommentare

Michi schreibt am 30.01.07, 15:56
Dieser Film hat mir leider gar keinen Spaß gemacht :-(
Die Mischung aus Witz und erhobenem Zeigefinger ist meiner Meinung nach gänzlich Misslungen.
Dennis schreibt am 16.06.07, 22:32
Was soll der Mist? Warum verarschen sie so einen tollen Film wie "Der Untergang"? Hitler war wahnsinnig und der Krieg war schlimm! Wie kann man über die damalige Zeit lachen? So viele Menschen musste sterben. Nur wegen Hitlers Wahnsinn. Das is nich lustig. Pervers!
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