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Ted
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Regie
Seth MacFarlane
Drehbuch
Seth MacFarlane, Alec Sulkin, Wellesley Wild
Produzenten
Seth MacFarlane, John Jacobs, Scott Stuber, Wellesley Wild
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 02.08.2012 DVD-Start 06.12.2012 Blu-ray-Start 06.12.2012 Verleih Universal Pictures |
Story
Als sich der kleine John Bennett zu Weihnachten wünscht, dass sein Teddybär zum Leben erweckt wird, hätte er sich nicht einmal im Traum einfallen lassen, dass der Wunsch am nächsten Morgen Realität sein könnte. Doch genau so kam es und seither sind John und „Ted“ unzertrennliche Freunde, die durch dick und dünn gehen. Heute ist John 36 Jahre alt, steckt seit vier Jahren in einer Beziehung und sitzt noch immer als liebste Beschäftigung mit Ted vor dem Fernseher, um sich kiffend die „Flash Gordon"-Verfilmung von 1980 reinzuziehen. Vor allem seine bildhübsche und erfolgreiche Freundin Lori ist davon zunehmend mehr genervt. Sie wünscht sich einen gestandenen Mann an ihrer Seite, doch so lange John noch immer mit seinem Teddybär „spielt“, ist das wohl nicht zu erwarten…
Schauspieler
Mila Kunis, Mark Wahlberg, Giovanni Ribisi, Patrick Warburton, Laura Vandervoort, Jessica Stroup, Joel McHale, Aedin Mincks, Ginger Gonzaga, Kristina Ellery, Ronald Boone
Synchronstimme (englisches Original): Seth MacFarlane
Filmkritik von Kathrin Lang
Seth MacFarlane hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Schöpfer der US-Zeichentrick-Serien „Family Guy“ und „American Dad“ gemacht. Vor allem durch „Family Guy“ scharte der Amerikaner eine riesen Fangemeinde um sich, die seit 1999 die satirisch-komödiantischen Folgen rund um das Leben der Griffin-Familie verfolgt. Obwohl MacFarlane mit „Ted“ nun sein Spielfilmdebüt abliefert, dürften ihm aufgrund seines großen TV-Erfolgs gefüllte Kinosäle rund um den Erdball gewiss sein. Das wohl auch nicht ganz grundlos, denn unter Fans von „Family Guy“ hat sich schon lange herumgesprochen, dass Seth MacFarlane seinem unverwechselbar derben Witz treu geblieben ist und zudem seinen satirischen Kreuzzug durch die Popkultur der vergangenen Jahre in seinem Kinodebüt weiter fortsetzt. Doch auch Nichtkenner der Serie dürfen sich auf „Ted“ freuen. Selbst wenn das Gefühl, nicht immer alle Anspielungen als solche entlarven zu können, bis zum Schluss bleibt, wartet MacFarlane doch mit so viel lustigen Szenen für jedermann auf, dass das Kinovergnügen für eine breite Masse garantiert ist.
Ein besonders origineller Einfall von „Ted“ ist natürlich die Titelfigur – ein Teddybär, den Seth MacFarlane äußerst unkonventionell zum Leben erweckt. Fernab von kindlichen Vorstellungen, setzt der Regisseur das eigentlich knuffige Plüschtier als kiffenden und Frauen hinterher geifernden Macho in Szene. Verblüffend ist dabei vor allem die Erkenntnis, dass man Ted zunehmend mehr als vollwertige Figur in der Geschichte wahrnimmt. Im Zusammenspiel mit Mark Wahlberg und Mila Kunis steht der sprechende Teddybär jedenfalls in kaum einer Szene hinten an und hat, natürlich, die besten Gags immer wieder auf seiner Seite. Doch auch Mark Wahlberg kann einige Treffer auf seinem Habenkonto verbuchen und überzeugt zudem durch eine erstaunliche Ernsthaftigkeit, mit der er seinem flauschigen Leinwandpartner gegenübertritt.
Der Grundplot ist durch die Verkopplung mit der Love-Story natürlich weniger einfallsreich und schifft vor allem zum Schluss in altbekannten Fahrwassern. Obwohl „Ted“ dadurch um die eine oder andere Länge nicht herumkommt, tut diese Tatsache dem Filmvergnügen doch kaum einen Abbruch. Seth MacFarlane setzt weniger auf eine spannende Story, als auf etliche treffsichere Gags und eine reichliche Anzahl an herrlich lustigen Szenarien. Gelungenes Popcornkino, das immer wieder irrsinnige Freude bereitet!
Wissenswertes
Seth MacFarlane ist der Schöpfer von den erfolgreichen TV-Serien "Family Guy" und "American Dad". "Ted" ist sein Spielfilmdebüt.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Titelsong ("Everybody Needs A Best Friend")
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Kommentare
Nicolas schreibt am 04.08.12, 16:12
Endlich mal ein Film, der einfach anders ist als der übliche Einheitsbrei. Tolles Popcornkino mit zahlreichen Lachern. Seit Hangover für mich endlich mal wieder eine wirklich gelungene Komödie. Teil 2 erwünscht! :-)
Kinotiger schreibt am 02.09.12, 20:35
Ziemlich originell und saukomisch!
