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Geliebte Lügen
Separate Lies
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Regie
Julian Fellowes
Drehbuch
Julian Fellowes
Produzenten
Christian Colson, Paul Smith
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 85 min Land Großbritannien Kinostart 23.03.2006 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Von außen wirkt die Ehe von James und Anne glücklich und harmonisch. Immerhin haben die beiden alles, was mach braucht um zufrieden zu sein: James hat einen guten Job als Anwalt in London, die beiden leben in einem traumhaftschönen Haus in einer kleinen britischen Stadt und scheinen ohnehin das perfekte Paar zu sein. Doch hinter dieser scheinbar makellosen Fassade bröckelt es gewaltig. Anne sehnt sich nach mehr Abwechslung und nach einem anderen, etwas problemloseren Alltag. Sie sucht Trost und Liebe bei dem jungen und smarten William. Durch einen schweren Autounfall kommt ihr kleines Geheimnis ans Licht, doch ist dies noch nicht das Schlimmste an der ganzen Angelegenheit…
Schauspieler
Emily Watson, Tom Wilkinson, Rupert Everett, Linda Bassett, Hermione Norris, David Harewood, John Neville, John Warnaby, Richenda Carey
Filmkritik von Kathrin Lang
Wer kennt ihn nicht, den ewigen Teufelskreis einer Lüge. Es fängt klein und unscheinbar an, spinnt sich nach einer Zeit jedoch zu einem immer größeren Netz aus dem man nur schwer wieder entfliehen kann. „Geliebte Lügen“ führt uns ein solches Netz aus Lügen und Verrat vor - und die bitterbösen Folgen die es mit sich bringen kann. An sich kein schlechtes Thema und auch die Story ist weitgehend spannend und interessant gestaltet. Allerdings fehlt es hier, trotz hochkarätiger Besetzung, an der Überzeugungskraft der Schauspieler und vor allem an der, der Dialoge. Manche Szenen dieses Filmes sind schlichtweg niveaulos und manche so dämlich, dass es schon wieder witzig ist. Gut vorstellbar, dass eben diese Szenen im englischen Original tatsächlich passend sind, in der deutschen Übersetzten wirken sie jedoch peinlich und schlichtweg deplaziert. Gegen Ende fällt dann leider auch der Spannungsbogen dieser anfänglich noch sehr interessanten Geschichte, hat man irgendwann doch genug von diesem ewigen Hin und Her und dieser ewigen Entscheidungsfeigheit der Hauptcharaktere.

