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Eine ganz normale Familie
Ordinary People
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Regie
Robert Redford
Drehbuch
Alvin Sargent
Produzent
Ronald L. Schwary
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 124 min Land USA Kinostart 06.03.1981 DVD-Start 04.05.2006 Verleih Paramount Pictures |
Story
Die Jarrets sind eine glückliche, kleine, amerikanische Familie, die am gesellschaftlichen Leben mit großen Vergnügen teilnimmt und die alles durch Zusammenhalt und Liebe schafft: Zumindest scheint es so. Die Realität ist um einiges härter.
Seit Buck, der älteste Sohn der Jarrets, bei einem Segelausflug, den er zusammen mit seinen kleinen Bruder Conrad unternahm, ums Leben kam, ist nichts mehr, wie vorher. Conrad macht sich Vorwürfe und quält sich. Bei seiner Familie, speziell bei seiner Mutter, findet der Junge keinen Halt. Schließlich begeht er einen Selbstmordversuch. Danach wird alles nur noch schlimmer...
Schauspieler
Donald Sutherland, Mary Tyler Moore, Judd Hirsch, Timothy Hutton, M. Emmet Walsh, Elizabeth McGovern, Dinah Manoff, Fredric Lehne, James B. Sikking, Quinn Redeker, Mariclare Costello, Meg Mundy, Richard Whiting, Scott Doebler, Carl di Tomasso
Filmkritik von Thomas Ays
Puh! „Eine ganz normale Familie“ ist ein echter Charakterdarsteller-Film geworden, der ohne seine Schauspieler nicht das wäre, was er ist. Mary Tyler Moore beispielsweise spielte die Rolle der Mutter derart kalt und überzeugend, dass es einen als Zuschauer völlig überwältigt. Man will diese Frau aus dem Fernseher ziehen und sie schütteln und ohrfeigen. Es ist unglaublich echt, was diese Frau hier zeigt. Ein weiteres unglaubliches Talent ist der junge Timothy Hutton. Mit seiner sensationellen Wirkung und seiner schauspielerischen Leistung muss man sich ernsthaft fragen, wo der Mann heute ist. Es ist tragisch, welche Filme dieser zweifellos grandiose Schauspieler heute spielt, wenn man diese Leistung hier gesehen hat. Den OSCAR gab's hier völlig zu Recht! Weiterhin ist Donald Sutherland als Oberhaupt der Familie mit von der Partie.
„Eine ganz normale Familie“ ist gesellschaftspolitisch heute noch hoch brisant und überaus wichtig. Hinzu kommt, dass dieses Drama in Sachen Schauspieler ganz, ganz vorn liegt und eine Dramatik besitzt, die einem zeitweise den Atem raubt. Schlicht: Großartig und vor allem zu Recht als bester Film des Jahres bei en OSCARs und den Golden Globes ausgezeichnet!
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Schauspieler - Drama (Donald Sutherland), Bester Nebendarsteller (Judd Hirsch), Bestes Drehbuch
Gewonnene Golden Globes
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Timothy Hutton), Bester Newcomer (Timothy Hutton)
OSCAR-Nominierungen
Beste Hauptdarstellerin (Mary Tyler Moore), Bester Nebendarsteller (Judd Hirsch)
Gewonnene OSCARs
Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Timothy Hutton), Bestes Drehbuch (Adaption)
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