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Der gute Hirte
The Good Shepherd
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Regie
Robert De Niro
Drehbuch
Eric Roth
Produzenten
Jane Rosenthal, James G. Robinson, Robert De Niro
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 167 min Land USA Kinostart 15.02.2007 DVD-Start 28.06.2007 Verleih Universal Pictures |
Story
Edward Wilson ist ein strebsamer Student der Lyrik in Yale, als er zum ersten Mal mit der Welt der Geheimdienste Bekanntschaft macht. Über seine Verbindungsbrüder aus der geheimen Skull and Bones Society gerät er in die Kreise aus denen Amerikas Eliten rekrutiert werden. Mit seinem blitzsauberen Lebenslauf und dem tief verwurzelten Glauben an Amerikas Ideale ist er der ideale Mann für eine steile Karriere beim neu gegründeten Auslandsgeheimdienst der USA. Die Arbeit für den Vorläufer der CIA beeinflusst Wilsons Leben nachhaltig. Er beginnt allem und jedem zu mistrauen, opfert für die Arbeit sein Privatleben mit Frau und Sohn. Edward Wilson wird zu einem maßgeblichen Wegbereiter der CIA, doch er zahlt einen sehr hohen Preis für diesen Erfolg.
Schauspieler
Matt Damon, Robert De Niro, Angelina Jolie, Alec Baldwin, Tammy Blanchard, Billy Crudup, Keir Dullea, Michael Gambon, Martina Gedeck, William Hurt, Timothy Hutton, Mark Ivanir, Gabriel Macht, Lee Pace, Joe Pesci, Eddie Redmayne, John Sessions, Oleg Stefan, John Turturro
Filmkritik von Melanie Frommholz
Drei, für einen sehr guten Film unerlässliche, Komponenten sind bei „Der gute Hirte“ meistervoll vereint: Eine bis zum Schluss spannungsvolle und undurchsichtige Handlung, bis in die kleinen Nebenrollen überzeugende Darsteller und ein Regisseur, der diese beiden Teile gekonnt zusammen fügt. Hier gibt es keine wilden Verfolgungsjagden, kein blutiges Gemetzel, sondern eindringlich inszenierte Spionagearbeit zu sehen. „Der gute Hirte“ ist zudem mehr ein geschickt verpacktes Psychogramm des fiktiven Agenten Edward Wilson, dargestellt von einem überzeugenden Matt Damon, welches in die Rahmenhandlung der brezligen politischen Ereignisse rund um die Invasion in der Schweinebucht auf Cuba 1961 eingebettet ist. Die Liste der Nebendarsteller, die Damon zu Seite stehen, ist lang und namhaft. Angeführt wird sie von den OSCAR-Preisträgern William Hurt und Angelina Jolie, die aus ihren kleineren Parts das Optimum herausholen. In wie weit Robert De Niro mit „seiner“ Geschichte der Entstehung der CIA den wahren Kern getroffen hat, sei einmal dahingestellt, in jedem Fall wurden Fiktion, Fakten und Gerüchte zu einem in sich stimmigen und realistisch anmutenden Ganzen vereint. Angenehm fällt auf, dass hier den Charakteren und ihrer Entwicklung genügend Raum gegeben und nicht kopflos von einer Actionsequenz zur nächsten gehechelt wurde.

