French Connection - Brennpunkt Brooklyn

The French Connection

Filmplakat French Connection - Brennpunkt Brooklyn
Regie William Friedkin  Drehbuch Ernest Tidyman  Produzent Philip D'Antoni 
Genre Action-Thriller  FSK 16  Filmlänge 104 min
Land USA, 1971  Kinostart 15.01.1972  DVD-Start 30.07.2007  Blu-ray-Start 20.01.2009  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Jimmy 'Popeye' Doyle und sein Partner Buddy Russo sind etwas ganz Großem auf der Spur. Die zwei Polizisten des Drogendezernats sind echte Spürhunde. Nur durch einen Zufall entdecken sie einen auffällig Mann in einer Bar. Sie verfolgen ihn und stoßen auf eine heiße Spur. Es soll bald eine große Lieferung reinstes Kokain in der Stadt eintreffen. Diesen Deal gilt es zu verhindern – mit allen Mitteln. Dass es da auch in Polizeikreisen nicht ganz sauber zugehen kann, liegt auf der Hand. Doch wie weit kann man das Gesetz beugen, um die Bürger seiner Stadt zu schützen und Unrecht zu bekämpfen?

Schauspieler

French Connection - Brennpunkt Brooklyn Gene Hackman, Roy Scheider, Fernando Rey, Tony Lo Bianco, Marcel Bozzuffi, Frédéric de Pasquale, Bill Hickman, Ann Rebbot, Harold Gary, Arlene Farber, Eddie Egan, André Ernotte

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms French Connection - Brennpunkt Brooklyn "French Connection - Brennpunkt Brooklyn" als bahnbrechend zu bezeichnen, wäre zu viel des Guten. 1971 mag dieser Streifen etwas Neues, Erfrischendes und Packendes gewesen sein, heutzutage ist dieser Streifen nichts Besonderes mehr. Gene Hackman und Kollege Roy Scheider sind zwar topbesetzt und auch die Action überzeugt, insgesamt gesehen ist die Geschichte jedoch wenig herausragend. Dazu wirkt die Szenerie angestaubt und nur für jene wirklich bahnbrechend, die sich gern in eine Zeit zurückversetzen lassen. Zeitlose Filmkost sieht jedoch ganz, ganz anders aus. Viele, heute und von vielen Seiten als kultig bezeichnete Szenen sind aus heutiger Sicht eher unfreiwillig komisch und tragen nicht eben dazu bei, dass man diese Geschichte in irgendeiner Form ernstnehmen kann. Dennoch sind die Schauspieler überzeugend und auch die Inszenierung, gerade für 1971, sehr überzeugend.
„French Connection - Brennpunkt Brooklyn“ ist ganz klar nur für hartgesottene Fans des Genres aus heutiger Sicht zu empfehlen. Neue Filmfans werden sich mitunter langweilen.

Wissenswertes

French Connection - Brennpunkt Brooklyn - Um in ihre Rollen zu finden, begaben sich Roy Scheider und Gene Hackman wirklich auf Polizeipatrouille für vier Wochen.
- Robert Mitchum sagte die Rolle des Popeye Doyle ab, weil er die Story hasste.

Auszeichnungen

French Connection - Brennpunkt Brooklyn
Golden Globe-Nominierungen

Bestes Drehbuch

Gewonnene Golden Globes

Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Schauspieler - Drama (Gene Hackman)

OSCAR-Nominierungen

Bester Nebendarsteller (Roy Scheider), Beste Kamera, Bester Ton

Gewonnene OSCARs

Bester Film, Beste Regie, Bester Schauspieler (Gene Hackman), Bester Schnitt, Bestes Drehbuch (Adaption)



Besucherbewertung
5.0 / 5  (5 votes)

Kommentare

mark schreibt am 30.03.09, 11:29
Obacht! Hier haben wir wieder ein Polizeikrimi der Extraklasse, packend inszeniert wird hier eine tolle Story erzählt. Zu der Zeit sicherlich mit "Dirty Harry oder auch "In der Hitze der Nacht" einer der fesselnsten Filme. Gute Nacht liebe Filmfreunde.
dirk schreibt am 20.03.11, 14:39
ich suche den song der in der bar von einer band mit sängerinnen gespielt wird...so ein typischer frühsiebziger funk-jazz-song...hat jemand ne ahnung wie das lied und die band heisst?
christian schreibt am 05.12.10, 16:50
hallo!

weis jemand von wem der song ist den man am anfang von french connection 1
bei der verfolgung in der bar aus der musikbox spielt ?
er ist nicht von don ellis !!

bitte um antwort !

mfg

christian
aus
österreich
Achim Lay schreibt am 01.03.09, 21:57
French Connection gehört für mich zu den 100 besten Filmen aller Zeiten. Sicherlich fliegen im Gegensatz zu aktuellen Blockbustern nicht alle fünf Minuten zwei Häuserblocks in die Luft. Ganz im Gegenteil geniesse ich es, das sich Regisseure in den siebziger Jahren noch Zeit für den Fortgang der Handlung nehmen konnten, ohne ein abgestumpftes Publikum einzuschläfern. Andererseits ist die Verfolgungsjagd in ihrer Authenzität bis zum heutigen Tag unerreicht.
Und Hackmans zunehmend von blindem Fanatismus getriebener “Popeye” Doyle
ist im Vergleich früherer Darstellungen “aufrechter” Cops durchaus als bahnbrechend zu bezeichnen. Tom kann man nur (augenzwinkernd) zurufen: “I nail you for picking your feet
in Poughkeepsie!”
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