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Der Blade Runner
Blade Runner
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Regie
Ridley Scott
Drehbuch
Hampton Fancher, David Webb Peoples
Produzent
Michael Deeley
Genre Science-Fiction FSK 16 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 01.10.1982 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Wir schreiben das Jahr 2019. Die Menschheit hat es geschafft sich maschinelle Ebenbilder zu schaffen, so genannte Replikanten. Vier von ihnen ist es gelungen auf die Erde zurück zu kehren. Ein Umstand der nicht geduldet werden kann. Ex-Polizist Deckard wird auf die Ausreißer angesetzt und macht in der Megametropole Los Angeles Jagt auf sie. Doch dann verliebt er sich in eine von den Replikanten, und plötzlich ist der anfangs so einfach geglaubte Auftrag schwieriger als geplant. Zum ersten Mal beginnt Deckard seine Killeraufträge zu hinterfragen.
Schauspieler
Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Daryl Hannah, Edward James Olmos, M. Emmet Walsh, William Sanderson, Brion James, Joe Turkel, Joanna Cassidy, James Hong
Filmkritik von Melanie Frommholz
(Bewertet wird der 1993 erschienene Director's Cut)
Der Sci-Fi-Thriller „Der Blade Runner“ kann besonders durch seine besondere Optik überzeugen. Durchweg düster präsentiert uns Regisseur Ridley Scott hier eine Zukunftsvision die aus sich heraus wirkt. Spärliche Dialoge und die eigenwillige Filmmusik von Vangelis, ein Mix aus Syntiklängen und klassischer Musik, unterstreichen die melancholische Stimmung des Streifens. Trotz (oder eventuell gerade wegen) dieser Punkte bleibt „Der Blade Runner“ ein sehr eigenwilliger Kinofilm, der sich über die Jahre zwar zum Kultstreifen gemausert hat, jedoch sicherlich nicht massentaugliches Filmmaterial darstellt. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Charaktere. So ausgefeilt die Spezialeffekte, so interessant und facettenreich die grundsätzliche Storyidee, so wenig tiefgründig die Hauptfiguren. Man erfährt einfach zu wenig über sie, als dass sie zum bewegenden Mittelpunkt der Geschichte werden.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Musik
OSCAR-Nominierungen
Beste visuelle Effekte, Beste Ausstattung
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Kommentare
Klint Ostwaöd schreibt am 29.03.10, 22:05
Einer wenn nicht sogar der beste Science-Fiction Filme aller Zeiten!
Markus R. schreibt am 09.01.08, 10:41
Zur Filmkritik und dem Punkt dass die Charaktere wenig tiefgründig sind: Sehe ich überhaupt nicht so. Die Charaktere bringen die Intentionen des Films 100% rüber. Den Replikanten merkt man an dass sie Emotionen empfinden aber sehr große Schwiergikeiten haben damit umzugehen. Das gleiche Verhalten sieht man bei Deckard. Damit wird die Frage aufgeworfen ob er selbst ein Replikant ist. Am Ende sieht man dass er merkt dass er selbst nicht menschlicher ist als die Replikanten. Darüber hinaus gibt Edward James Olmos im Directors Cut einen Hinweis darauf dass Deckard ein Replikant ist. Die echten Menschen wie Olmos oder Tyrell sind als kalt und gefühlslos dargestellt während die sensiblen Züge der Replikanten aufgezeigt werden. Also Absolut tiefgründige Story und Charaktere finde ich
