Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Requiem for a Dream
|
Regie
Darren Aronofsky
Drehbuch
Hubert Selby Jr., Darren Aronofsky
Produzenten
Eric Watson, Palmer West
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 101 min Land USA Kinostart 03.01.2002 DVD-Start 08.02.2002 Blu-ray-Start 01.12.2011 Verleih Highlight |
Story
Sara hat gleich zwei Schwächen, die sich in den vergangenen Jahren zu wahren Süchten entwickelt haben: Fernsehquizshows und Essen. Als eines schönen Tages ihr Telefon klingt und ihr eine freundliche Stimme mitteilt, dass sie als Kandidat für eine der Quizsendungen ausgewählt wurde, gerät ihr komplettes Leben aus dem Ruder. Um möglichst schlank im Fernsehen auszusehen, lässt sie sich von ihrem Arzt Appetitzügler verschreiben, von denen sie schnell abhängig wird. Ihr Sohn Harry ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass er den Ernst der Lage seiner Mutter begreifen könnte. Denn auch seine Welt wird nur von Drogen dominiert und der immerzu präsenten Frage woher er das Geld für den nächsten Schuss bekommt…
Schauspieler
Ellen Burstyn, Jennifer Connelly, Jared Leto, Marlon Wayans, Christopher McDonald, Louise Lasser, Sean Gullette
Filmkritik von Kathrin Lang
„Requiem for a Dream“ oder „Der vernichtende Teufelskreis einer Sucht“. Eines ist sicher: nach Darren Aronofskys Abhandlung ist man ein Mal mehr froh darüber, dass der Kelch solch harter Drogen an einem vorüber gegangen ist. Fernsehsucht im Endstadium, Abhängigkeit von Appetitzügler, Kokain, Alkohol, Menschen am Rande des Abgrunds. Eindringlich und warnend beschreibt uns „Requiem for a Dream“ diesen ewigen Teufelskreis, der einen immer schneller, immer erbarmungsloser und immer härter in seine Tiefen zieht – am Ende wartet der Tod, oder eine qualvolle Entziehungskur. Eindringlich ist jedoch nicht nur die Botschaft, sondern auch die Machart dieses Dramas: viele schnelle Sequenzen, die sich im Laufe des Filmes immer wieder wiederholen, umranden „Requiem for a Dream“ und halten damit die drückende, beklemmende und nachdenkliche Atmosphäre auch auf inszenatorischer Ebene bis zum Schluss gekonnt gut aufrecht. Darren Aronofsky erweist sich als meisterhafter Regisseur, der seinem beeindruckenden Film eine beeindruckende Ästhetik verleiht. Hinzu kommt die schlicht grandiose Darstellung von Ellen Burstyn, die für ihre Leistungen nicht grundlos für den Golden Globe sowie den OSCAR nominiert wurde.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Drama (Ellen Burstyn)
OSCAR-Nominierungen
Beste Hauptdarstellerin (Ellen Burstyn)
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
MDMA schreibt am 31.03.11, 10:42
ich fande den film sehr gut! aber er war auch unlogisch... der arzt der oma hätte doch sehen müssen das es der frau nicht gut geht..im wahren leben hätte er ihr nicht mehr appetitzügler verschrieben! und die freundinen von ihr hätten es auch schon längst merken müssen das sie anfängt abhängig zu werden!;)
Florian Rahner schreibt am 02.01.10, 19:55
Requiem for a dream ist mein absoluter Lieblingsfilm! Warum? Er zeigt uns, in einer dramaturgisch bis ins Detail inszenierten Geschichte wie erbarmungslos und verletzend eine Sucht sein kann. Während des Films wandeln sich die Hauptcharaktäre und man kann regelrecht den Verfall ihres Körpers und Geistes mitverfolgen. Die einzelnen Stadien der Sucht geben dem Zuschauer einen Einblick in die tiefsten Abgründe eines menschlichen Lebens. Die ungewöhnlichen Kameraeinstellungen geben dem Film einen besonderen Touch und sorgen für Gänsehaut! Für Gänsehaut sorgt ebenfalls Ellen Burstyn mit ihrer grandionsen Darbietung, welche nicht umsonst mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde! Unbedingt sehenswert!
